3.L | Montag, 18. Mai 2015 (BKZ/tai)
Ein Tor geschossen, 0:2 verloren

37.SpT  |  3.Liga  |  Saison 2014/15

Chemnitzer FC - SG Sonnenhof Großaspach   2:0 (0:0)
Samstag, 16. Mai  |  13:30 Uhr

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[SWR "Sport am Samstag" und MDR "Sport im Osten"]

SG-Eigentor hilft Chemnitz in die Spur

Eine 0:2-Niederlage setzte es für die SG Sonnenhof Großaspach im letzten Auswärtsspiel dieser Drittligasaison. Ausgerechnet ein Eigentor von SG-Fußballer Shqiprim Binakaj brachte den Chemnitzer FC in einer ausgeglichenen Partie nach 54 Minuten in Führung. Der eingewechselte Stefano Cincotta sorgte dann kurz vor Schluss für die Entscheidung.

(bip). SG-Trainer Rüdiger Rehm ersetzte den gelbgesperrten Sebastian Schiek und Kapitän Daniel Hägele (Knieprobleme) durch Robin Schuster und Simon Skarlatidis. Shiprim Binakaj rückte nach hinten rechts und Skarlatidis auf den Platz im Mittelfeld. Kai Gehring agierte neben Michele Rizzi auf der Doppelsechs.

Die Hausherren starteten aber besser und Torjäger Anton Fink prüfte Christopher Gäng mit einem satten Volleyschuss, den der SG-Torwart aber entschärfte (6.). Zwei Minuten später bot sich Tobias Rühle auf der Gegenseite eine gute Möglichkeit, doch kam er nicht an CFC-Schlussmann Pentke vorbei (8.). Aspach wurde nun stärker. Wenig später wäre fast die kuriose Führung für die Aspacher gefallen, als der Chemnitzer Torwart mit einem Abspiel zu lange wartete und Gehring dazwischenspritzte. Der Abpraller flog jedoch knapp übers Tor (18.).

Nach gut einer halben Stunde setzte Skarlatidis mit einem Distanzschuss noch einmal ein Ausrufezeichen – haarscharf drüber. Dennoch war zu diesem Zeitpunkt ein bisschen der Dampf aus der Begegnung und richtig gefährliche Aktionen blieben Mangelware.

In der zweiten Halbzeit erwischte Chemnitz erneut den besseren Start. Ofosu umkurvte Gäng und traf dann aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz (53.). Kurz danach leitete er allerdings das 1:0 der Hausherren ein, denn seine Hereingabe lenkte Binakaj ins eigene Tor (54.). Die SG schüttelte sich kurz und legte den Vorwärtsgang ein. Einen Distanzknaller von Daniel Kienast fischte Pentke aus dem Winkel (63.). Danach fehlte dem Aufsteiger jedoch die letzte Durchschlagskraft und Zielstrebigkeit. Am Ende machte der eingewechselte Cincotta mit seinem ersten Ballkontakt kurz vor Schluss den Deckel drauf (88.).

Eine Niederlage, die zu verkraften ist

Rüdiger Rehm lässt Milde walten

(uwe). Rüdiger Rehm gehört zu den Trainern, denen Niederlagen überhaupt nicht schmecken. Nach dem 0:2 in Chemnitz ließ Aspachs Coach aber Milde walten: „Wir haben bis zum Schluss alles versucht, daher kann ich meiner Truppe auch keinen Vorwurf machen. Das war insgesamt ein guter Auftritt von uns.“ Nachdem die Schwaben etwas Anlaufzeit benötigten, war es nach zehn Minuten ein Duell auf Augenhöhe. Erst der Lapsus des diesmal als Rechtsverteidiger aufgebotenen Shqiprim Binakaj brachte den CFC auf Siegeskurs. Rehm: „Es ist natürlich ärgerlich, dass das Spiel durch das Eigentor kippt.“ Wobei die Niederlage bekanntlich zu verschmerzen war, steht Aspachs Ligaverbleib doch bereits fest. Und das ist für Trainer, Spieler und Verantwortliche im Fautenhau ohnehin schon ein riesiger Erfolg. Der soll nun am Samstag zünftig gefeiert werden. Und das in schöner Eintracht mit dem Gegner, kreuzt zum letzten Saisonspiel doch Zweitliga-Rückkehrer Arminia Bielefeld auf, der sogar noch Meister werden kann.

Spieler, Tore, Fakten

Chemnitzer FC: Pentke – Scheffel, Endres (86. Lais), Röseler, Poggenberg – Stenzel (81. Kehl-Gomez), Danneberg – Türpitz (87. Cincotta), Fink, Ofosu – Löning.
SG Sonnenhof Großaspach: Gäng – Binakaj (74. Mirko Schuster), Leist, Robin Schuster (46. Aupperle), Kienast – Sohm, Rizzi, Gehring, Skarlatidis (69. Landeka) – Morys, Rühle. – Tore: 1:0 (54., Eigentor) Binakaj, 2:0 (88.) Cincotta.
Gelbe Karten: Stenzel, Danneberg, Kehl-Gomez/Binakaj, Morys, Gehring. – Schiedsrichter: Schwermer (Magdeburg).
Zuschauer: 6081.

SG auf bkz-online

Die Tore und die wichtigsten Szenen von der 0:2-Niederlage der SG Sonnenhof Großaspach beim Chemnitzer FC sind als Video im Internet unter www.bkz-online.de zu finden.

Quelle: Backnanger Kreiszeitung am 18. Mai 2015


Kein SG-Tor bei den Himmelblauen

Tore: 1:0 Binakaj (54., Eigentor), 2:0 Cincotta (88.). Zuschauer: 6.081.

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Im letzten Auswärtsspiel der Saison musste die SG beim Chemnitzer FC eine Niederlage hinnehmen. Ein Eigentor von Binakaj  kurz nach der Pause brachte den CFC auf die Siegerstraße. 

Die Spiel-Analyse: 

Cheftrainer Rüdiger Rehm ersetzte den gelbgesperrten Schiek sowie Kapitän Hägele (Knieprobleme) durch Robin Schuster und Skarlatidis. Binakaj rückte auf die Rechtsverteidigerposition und Skarlatidis übernahm seinen Platz im Mittelfeld. Gehring agierte neben Rizzi auf der Doppelsechs. Die Hausherren starteten sehr druckvoll in die Partie und Fink prüfte Gäng mit einem satten Volleyschuss, den der SG-Keeper aber entschärfte (6.). Zwei Minuten später bot sich Rühle auf der Gegenseite eine gute Möglichkeit, doch kam dieser nicht an CFC-Schlussmann Pentke vorbei (8.). Wenig später wäre fast die kuriose Führung für die Aspacher gefallen, als der Chemnitzer Torwart mit einem Abspiel zu lange wartete und Gehring dazwischenspritzte. Der Abpraller flog jedoch knapp über den Kasten (18.). Nach gut einer halben Stunde setzte Skarlatidis mit einem Distanzschuss noch einmal ein Ausrufezeichen – haarscharf drüber. Dennoch war zu diesem Zeitpunkt ein bisschen der Dampf aus der Begegnung und richtig gefährliche Aktionen blieben Mangelware. Mit einem torlosen Remis ging es daher auch in die Kabinen. 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Aupperle für Robin Schuster in die Partie und erneut hatten die Chemnitzer den besseren Start. Ofosu umkurvte Gäng und traf dann aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz (53.). Kurz danach leitete er allerdings den Führungstreffer der Himmelblauen ein, denn seine Hereingabe lenkte Binakaj leider ins eigene Tor – 1:0 CFC (54.). Die SG schüttelte sich kurz und legte den Vorwärtsgang ein. Bei einem Distanzknaller von Kienast streckte sich Pentke und fischte die Kugel aus dem Winkel (63.). Danach fehlte dem Aufsteiger jedoch die letzte Durchschlagskraft und Zielstrebigkeit  im Angriff, um die Hausherren noch einmal richtig in Bedrängnis zu bringen. Am Ende machte der eingewechselte Cincotta mit seinem ersten Ballkontakt kurz vor Schluss den Deckel drauf und sicherte dem CFC somit den letzten Heimdreier der Saison (88.). 

Herzlichen Glückwunsch nach Bielefeld und Duisburg!!!

Unser #Traum 3.Liga lebt ja weiter, die Arminia und der MSV lebt seit heute wieder die 2. Bundesliga. Am vorletzten Spieltag reichte den Bielefelder gegen Absteiger Regensburg ein 2:2 für den direkten Wiederaufstieg, gemeinsam mit den Duiburgern (3:1 gegen Kiel) geht es in die 2. Bundesliga! Über die Relegation will Holstein Kiel dieses Ziel verwirklichen. Unten in der Tabelle hat es nach Regensburg nun auch Dortmund II erwischt, am letzten Spieltag kämpfen Unterhaching, Mainz II und Rostock am letzten Spieltag um den Klassenerhalt.

Die SG94 gratuliert aber den beiden Neu-Zweitligisten zum erfolgreichen Ziel!

Die Stimme nach dem Spiel:

Cheftrainer Rüdiger Rehm: „Wir haben ein bisschen gebraucht, um ins Spiel zu finden. Nach zehn bis 15 Minuten haben wir es aber geschafft, uns in diese Partie hinein zu fighten und sie ausgeglichen zu gestalten. Es ist natürlich ärgerlich, dass das Spiel dann durch das Eigentor kippt. Wir haben bis zum Schluss alles versucht, daher kann ich meiner Truppe auch keinen Vorwurf machen. Das war insgesamt ein guter Auftritt von uns.“ 

Daten und Fakten:

Aufstellung: Gäng; Binakaj, Leist, R. Schuster , Kienast; Sohm, Rizzi, Gehring, Skarlatidis; Morys, Rühle.
Auswechslungen: Fabian Aupperle für Robin Schuster (46.), Josip Landeka für Simon Skarlatidis (69.) und Mirko Schuster für Shqiprim Binakaj (74.). 
Gelbe Karten: Binakaj (5. Gelbe Karte), Morys (8.), Gehring (12.).  
Schiedsrichter: Felix-Benjamin Schwermer (Magdeburg).  

Das nächste Spiel:

Zum Abschluss der ersten Drittliga-Saison empfängt die SG am nächsten Samstag Arminia Bielefeld in der heimischen mechatronik Arena. Zwar haben die Ostwestfalen heute den Aufstieg in die Zweite Bundesliga perfekt gemacht, aber es muss noch die Meisterschaftsfrage mit dem punktgleichen MSV Duisburg geklärt werden.