3.L | Samstag, 15. November 2014 (tai)
0:1 - Bauchlandung in Freiberg

wfv-Pokal  |  Viertelfinale  |  Saison 2014/15

SGV Freiberg - SG Sonnenhof Großaspach   1:0 (0:0)
Samstag, 15. November  |  13:30 Uhr

Pokal-K.O. beim Oberligisten

Schnelles Gastspiel unserer SG im wfv-Pokal. Nach dem mühsamen 2:1 gegen Landesligist Schluchtern ereilte dem Rapolder-Team im Viertelfinale das frühzeitige Pokalaus. Beim SGV Freiberg unterlag unser Drittligist am Samstagnachmittag mit 0:1.

Erwartungsgemäß boten die Gastgeber eine defensiv stark ausgerichtete Elf auf. An dieser vielbeinigen Oberliga-Abwehr, mit den Ex-Aspachern Nico Rummel und Shaban Ismaili, bissen sich unsere Stürmer die Zähne aus. Torraumszenen blieben in der ersten Hälfte Mangelware, dennoch hätte Fischer schon nach 10 Minuten auf Flanke von Berger die Aspacher Führung erzielen können, doch Freibergs Schlussmann Bortel holte den Kopfball noch irgendwie aus dem Torwinkel. In der 16. Spielminute ging es dann endlich schnell vor den SGV-Kasten, die tolle Kombination über vier SGler fand aber kein krönendes Ende, Binakaj wurde beim Abschluss noch gestört. Und Binakaj sollte 10 Zeigerumdrehungen später ein weiteres Mal im Mittelpunkt stehen: Eine verkorkste Eckballvariante lud Freiberg zum Kontern ein, Aspachs Mittelfeldakteur brachte dabei den SGV-Angreifer zu Fall - Gelb für Binakaj, und weil er bereits Minuten zuvor wegen Handspiels vom Unparteiischen verwarnt wurde, musste Großaspach fortan mit 10 Spielern agieren. Allerdings war bis zum Pausenpfiff auf beiden Seiten nichts Aufregendes mehr zu vermelden.

Auch im zweiten Durchgang blieb der Oberligist seinem Fahrplan treu und hoffte auf den entscheidenende Konter aus der kompakten Abwehr. Und unsere Fautenhauer suchten geduldig die Lücke. Wer Rizzis Kaltschnäuzigkeit vom Elfmeterpunkt kennt, der weiß, er hätte in der 67. Minute das Großaspacher 1:0 feiern dürfen. Doch der Künzelsauer Referee Marcel Beck blies nach einem Freiberger Handspiel im eigenen Strafraum nicht in die Pfeife und das Katz-und-Maus-Spiel ging torlos weiter. Eine Viertelstunde vor Spielende war es soweit, Rummels hoher Ball flog in den Aspacher Sechzehner, wo Muzliukaj per Kopf zur Freiberger Führung vollendete. Großaspach musste alles auf eine Karte setzen, auch Innenverteidiger Gehring begann zu stürmen. Was wiederum Platz für die Hausherren gab, die Kontermöglichkeiten blieben aber ebenso erfolgreich wie unsere Angriffsversuche. Einzig Leist hätte noch für die Verlängerung sorgen können, doch einmal köpfte er über den Querbalken (88.), in der Nachspielzeit traf er das Spielgerät nicht richtig - Und Freiberg jubelte...

Fotos aus Freiberg

Fotos: tai