3.L | Sonntag, 5. Oktober 2014 (tai)
0:3, SG kann sich nicht aus dem Keller lösen

13.SpT  |  3.Liga  |  Saison 2014/15

SG Sonnenhof Großaspach - SV Wehen/Wiesbaden   0:3 (0:1)
Sonntag, 5. Oktober  |  14:00 Uhr  |  mechatronik Arena

Tore: 0:1 Vunguidica (33.), 0:2 Book (66.), 0:3 Benyamina (80.). Zuschauer: 1089.

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Die SG musste auch im Heimspiel gegen den Aufstiegsaspiranten Wehen Wiesbaden eine 0:3-Niederlage hinnehmen. Der Neuling zeigte eine kämpferisch engagierte Leistung, präsentierte sich allerdings in der Offensive ohne die nötige Durchschlagskraft.

Die Spiel-Analyse:

Cheftrainer Rüdiger Rehm brachte Neuzugang Cidimar von Beginn an, Sebastian Schiek agierte neben Nico Jüllich auf der Sechserposition und Pascal Sohm rückte auf die rechte Außenbahn. Der Aufsteiger kam gut in die Partie und hielt gegen die Hessen voll dagegen, hatte sogar auch die ersten Möglichkeiten. In der vierten Minute scheiterte Simon Skarlatidis nach Vorarbeit von Tobias Rühle mit seinem 18-Meter-Schuss an Wehen-Schlussmann Markus Kolke. Kurz danach setze Vecchione einen Linksschuss knapp neben das Gehäuse (9.). Nach rund einer halben Stunde setzten die Gäste auch erstmals offensiv Akzente. Nach einem Eckball reagierte Christopher Gäng gegen einen Herzig-Kopfball noch glänzend, beim nachfolgenden Abstauber von Vunguidica war er allerdings machtlos – 0:1 (33.). An diesem Spielstand änderte sich bis zum Pausenpfiff nichts mehr.

Die Hausherren kehrten mit viel Elan aus der Kabine zurück und spielten mutig nach vorne. Klare Möglichkeiten blieben jedoch aus. Dafür schlugen die Hessen aber erneut im Stile einer Spitzenmannschaft zu: Gäng parierte einen Benyamina-Kopfball aus kürzester Entfernung noch bravourös, den Abpraller versenkte Mittelfeldmann Nils-Ole Book problemlos – 0:2 (66.). In der 71. Minute bot sich der SG die große Chance zum Anschlusstreffer, als nach einer schönen Kombination der eingewechselte Binakaj eine Cidimar-Flanke nicht mit dem Kopf im Tor der Wiesbadener unterbringen konnte. Kurz vor Ende der Begegnung musste der Aufsteiger noch einen weiteren Nackenschlag hinnehmen, denn David Kienast sah nach einem Handspiel die Rote Karte – eine äußerst fragwürdige Entscheidung (78.). Aus dem daraus resultierenden Freistoß fiel dann auch noch das 0:3 durch Benyamina, der wiederum einen Abpraller verwertete (79.). Damit war die endgültige Entscheidung in dieser Partie gefallen.

Das nächste Spiel:

In der Liga ist jetzt zunächst ein spielfreies Wochenende, aber die SG ist im Achtelfinale des wfv-Pokals beim Landesligisten SV Schluchtern gefordert. Am 18. Oktober gastiert die Rehm-Elf dann beim SSV Jahn Regensburg.

Die Stimme nach dem Spiel:

Cheftrainer Rüdiger Rehm: „Wir haben ganz gut begonnen und hatten zunächst auch die besseren Chancen, aber uns fehlt momentan die Durchschlagskraft. Jetzt gilt es, sich aus dieser Phase herauszuarbeiten. Wir werden weiterhin alles dafür tun, dass wir am Ende der Saison über dem Strich stehen.“

Neuzugang Cidimar: „Ich freue mich wieder auf dem Platz zu stehen. Das Spiel haben wir uns heute natürlich ganz anders vorgestellt, daher sind wir auch enttäuscht. Wir müssen jetzt den Kopf hochnehmen und weiter hart an uns arbeiten.“

Daten und Fakten:

Aufstellung: Gäng; Kienast, Hägele, Gehring, Vecchione; Skarlatidis, Jüllich, Schiek, Sohm; Rühle, Cidimar.
Auswechslungen: Senesie für Rühle (30.), Binakaj für Schiek (65.), Leist für Sohm (72.).
Rote Karte: David Kienast (79., Handspiel)
Gelbe Karten: Binakaj (3. Gelbe Karte), Cidimar (1.)
Schiedsrichter: Benedikt Kempkes (Kruft/Kretz).
Tore: 0:1 Vunguidica (33.), 0:2 Book (66.), 0:3 Benyamina (80.).
Zuschauer: 1089.

Impressionen aus der mechatronik Arena

Fotos von Uwe Ehrlich