3.L | Samstag, 27. September 2014 (tai)
Bauchlandung an der Ostsee

12.SpT  |  3.Liga  |  Saison 2014/15

Holstein Kiel - SG Sonnenhof Großaspach   3:1 (2:0)
Samstag, 20. September  |  14:00 Uhr  |  Holsteinstadion

[zur BKZ, unser Medienpartner präsentiert den Videobericht von SG-TV]
[Online-Videobericht des SWR bei Sportschau.de]

Tore: 1:0 Wirlmann (19.), 2:0 Heider (22.), 3:0 Kazior (46.), 3:1 Schiek (87.).
Zuschauer: 3.700.

Ein schwaches Zweikampfverhalten und zu ungenaues Passspiel sorgen für eine verdiente Auswärtsniederlage der SG bei Holstein Kiel.

Die Spiel-Analyse: 

Cheftrainer Rüdiger Rehm musste in der Startformation im Gegensatz zum letzten Spiel gegen Rot-Weiß Erfurt auf den rotgesperrten Mittelfeldakteur Michele Rizzi verzichten. Für ihn rückte Josip Landeka auf die zentrale Mittelfeldposition neben Nicolas Jüllich. Zudem kehrte Torhüter Christopher Gäng nach zweimonatiger Verletzungspause ins Tor der SG zurück und kam zu seinem ersten Drittligaeinsatz für die Aspacher. Auf der rechten Außenbahn ersetzte Claudio Bellanave Simon Skarlatidis, der zunächst auf der Bank Platz nahm. Die linke Außenbahn wurde von Shqiprim Binakaj beackert, der für den verletzten Denis Berger in die Startelf rückte. Erfreulich war die Rückkehr von Innenverteidiger Robin Schuster, der nach neunmonatiger Verletzungspause erstmalig im SG-Kader in dieser Saison stand. 

Von Beginn an entwickelte sich im altehrwürdigen Holstein Stadion ein Spiel, dass von vielen Zweikämpfen geprägt war. Die SG konnte gegen die körperlich überlegenen Kieler zunächst dagegenhalten, musste aber nach 18 Minuten auf ihren etatmäßigen Sechser, Nicolas Jüllich, verzichten. Der Mittelfeldspieler musste mit einer Hüftprellung vom Platz und wurde von Sebastian Schiek ersetzt. Direkt nach dessen Einwechslung kamen die Holsteiner zu ihrer ersten guten Gelegenheit und nutzten diese eiskalt. Wirlmann hatte wenig Mühe den Ball aus drei Metern einzunicken. Die SG reagierte geschockt und musste vier Minuten später nach einem Ballverlust von Felice Vecchione sogar den 2:0-Führungstreffer durch Heider hinnehmen. SG-Cheftrainer Rüdiger Rehm musste nun reagieren und brachte bereits in der 32. Minute Simon Skarlatidis für Claudio Bellanave. Beide Mannschaften hatten kurz vor dem Wechsel noch beste Möglichkeiten, doch Tobias Rühle lupfte völlig freistehend auf Seiten der Aspacher den Ball über den Kieler Kasten. Für die „Störche“ scheiterte hingegen Schäffler, der den Ball knapp am Aspacher Gehäuse vorbeiköpfte.

Alle Vorsätze der Rot-Schwarzen in der Halbzeitpause wurden bereits in der 47. Minute zunichte gemacht. Der Kieler Wetter setzte sich nach schlechtem Zweikampfverhalten einiger SG-Spieler auf der linken Außenbahn durch und fand in der Mitte Kazior, der ohne Mühe zum 3:0 einschieben konnte. Auch wenn die Aspacher danach Moral zeigten und weiter versuchten nach vorne zu spielen, war die Partie damit gelaufen. Die Kieler zogen sich weiter zurück und Sebastian Schiek konnte in der 87. Minute aus rund elf Metern den 1:3-Ehrentreffer erzielen. Bei diesem Spielstand blieb es bis zum Abpfiff und die SG musste die weite Heimreise ohne Punkte antreten.     

Die Stimme nach dem Spiel:

Cheftrainer Rüdiger Rehm: „Ein hochverdienter Sieg für die Kieler, die uns in den Zweikämpfen über die gesamte Spielzeit überlegen waren. Wir haben uns in keiner Phase heute so präsentiert, wie wir es uns vorgenommen hatten. Die englischen Wochen liegen nun hinter uns. Wir müssen die Zeit in den nächsten Tagen nutzen und hochkonzentriert in die Partie am kommenden Sonntag gegen Wehen Wiesbaden gehen.“  
Kai Gehring: „Wir haben am heutigen Tage nie den Zugriff auf die Gegenspieler gefunden und somit auch verdient verloren. Wir lassen den Kopf jetzt aber nicht hängen, stehen wieder auf und versuchen es am nächsten Sonntag gegen Wehen Wiesbaden natürlich besser zu machen.“ 

Das nächste Spiel:

Die SG Sonnenhof Großaspach trifft am Sonntag, den 05. Oktober, auf den SV Wehen Wiesbaden. Anpfiff in der mechatronik Arena ist um 14.00 Uhr. 

Daten und Fakten:

Aufstellung SG Sonnenhof Großaspach: Gäng – Vecchione, Hägele, Gehring, Kienast– Bellanave (32. Skarlatidis), Landeka, Jüllich (18. Schiek), Binakaj – Rühle (61. Schommer), Sohm.

Impressionen aus dem Holsteinstadion:

folgen...