3.L | Dienstag, 23. September 2014 (tai/BKZ)
Am Mittwoch begrüßen wir Erfurt!

11.SpT  |  3.Liga  |  Saison 2014/15

SG Sonnenhof Großaspach - RW Erfurt
Mittwoch, 24. September  |  19:00 Uhr  |  mechatronik Arena

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Gegen Erfurt die Wende einleiten

PM – Schlag auf Schlag geht es derzeit für die SG Sonnenhof Großaspach, denn bereits morgen Abend empfängt der Liganeuling Rot-Weiß Erfurt in der mechatronik Arena. Spielbeginn ist um 19 Uhr.

Nach einem guten Drittliga-Start hat die Mannschaft von Cheftrainer Rüdiger Rehm zuletzt drei Niederlagen in Folge kassiert und rutschte auf den 17. Tabellenplatz ab. Dabei zeigte der Aufsteiger in den Partien gegen Dresden, Cottbus und Münster überwiegend gute Leistungen, vergab jedoch einfach zu viele Möglichkeiten, um auch etwas Zählbares einzufahren. Komplimente der Kontrahenten allein reichen auf Dauer nicht aus und genau deswegen soll nun gegen Rot-Weiß Erfurt die Wende eingeleitet werden. Dass das wieder keine einfache Aufgabe wird ist allen Beteiligten klar, zumal die Thüringer bereits fünf Punkte mehr gesammelt haben, derzeit auf Rang neun liegen und mit einem 2:0-Heimsieg über Jahn Regensburg im Gepäck anreisen. „Die letzte Woche war mit der Grippewelle und den
drei Niederlagen sicherlich nicht unsere Woche. Wir haben oftmals gut gespielt, waren aber in den entscheidenden Situationen nicht konsequent genug. Erfurt hat eine spielstarke Mannschaft, die auf ihre Chancen warten wird und gerade in der Offensive Spieler hat, die ein Spiel entscheiden können. Wir müssen deshalb kompakt auftreten, die Räume eng machen und insbesondere versuchen unsere Möglichkeiten mit aller Entschiedenheit zu nutzen.“

Die personelle Lage hat sich bei der SG zumindest teilweise wieder entspannt, da die zuletzt grippekrank fehlenden Daniel Hägele und Tobias Rühle das gestrige Mannschaftstraining ohne Probleme absolvieren konnten und somit auch wieder im Kader stehen könnten. Hinter dem Einsatz von Pascal Sohm, der in Münster verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, steht ein großes Fragezeichen. Stürmer Sahr Senesie wird wohl aufgrund seiner sehr hartnäckigen Adduktorenprobleme passen müssen. Ansonsten sind, bis auf den Langzeitverletzten Robin Binder und den sich im Aufbautraining befindenden Robin Schuster, alle weiteren Spieler einsatzbereit und brennen darauf, morgen Abend vor heimischer Kulisse ein Erfolgserlebnis zu feiern.


SG bleibt wenig Zeit, Wunden zu lecken

Drittliganeuling erwartet morgen Rot-Weiß Erfurt im Fautenhau – Großaspach sucht den Weg zurück in die Spur

Großaspachs Fußballern bleibt wenig Zeit, um Wunden zu lecken. Schon morgen steht die nächste Drittligapartie an. Rot-Weiß Erfurt gastiert ab 19 Uhr im Fautenhau. Mit den drei Niederlagen in der ersten Hälfte der zwei englischen Wochen in Folge hat sich die SG Sonnenhof selbst unter Zugzwang gesetzt. Gegen die Thüringer sollten Punkte her.

Von Uwe Flegel - Im Fautenhau läuft es derzeit alles andere als optimal. Nach gutem Start schwächelt der Aufsteiger etwas. Und das im wahrsten Sinnen des Wortes. Vergangene Woche ging bei den Aspachern die Grippewelle um. Beim Nachholspiel in Cottbus und zuletzt in Münster fehlten zum Beispiel Kapitän Daniel Hägele und Angreifer Tobias Rühle. Einige andere Kicker waren zwar rechtzeitig gesundet, von der Krankheit aber geschwächt. „Wir jammern nicht, aber ein Vorteil ist das sicher keiner“, sagt Trainer Rüdiger Rehm zur misslichen Situation. Wobei bei der SG weiterhin gehofft wird, dass Hägele und Rühle gegen Erfurt wenigstens wieder im Aufgebot stehen.

Nach drei Niederlagen in Folge ist es auch notwendig, dass die Aspacher wieder in die Spur kommen. Klar hatten die Schwaben in jedem dieser drei Spiele große Chancen, sich wenigstens einen Punkt oder gar einen Sieg zu sichern. Doch außer Komplimenten von den Kontrahenten erntete die Elf aus dem Fautenhau nichts. „Nicht clever genug“, hieß es immer wieder. Anders formuliert könnte man auch sagen: Der Neuling zahlte ordentlich Lehrgeld.

Gegen Erfurt morgen soll das anders werden. Wobei der Tabellenneunte über eine erfahrene und spielstarke Mannschaft mit Spielern wie Verteidiger Juri Judt und Stürmer Carsten Kammlott (beide bereits bei RB Leipzig) oder dem in Esslingen geborenen Angreifer Simon Brandstetter verfügt. Und auf der Bank der Thüringer sitzt mit dem 46-jährigen Walter Kogler ein österreichischer Ex-Nationalspieler als Trainer. Einfach wird die Aufgabe für Aspach definitiv nicht.

Klar ist: Der Aufsteiger hat noch keinen Grund, Trübsal zu blasen. Zwar ist die SG auf den viertletzten Platz abgerutscht, doch sie hat gegen Spitzenteams wie Dresden, Cottbus und Münster bewiesen, dass sie gegen jede Mannschaft mithalten kann. Vielleicht war Trainer Rüdiger Rehm auch deshalb in Münster so verärgert, weil die dortige zweite Halbzeit der zuvor guten Vorstellung seiner Mannschaft nicht entsprach. Von der „bislang schlechtesten Halbzeit der Saison“, sprach der angefressene Coach und machte kein Hehl daraus, dass es bei ihm keine Viren waren, die seine Stimme hatten anschwellen lassen. „Die Grippe ists nicht“, antwortete er auf die Frage, ob die Krankheit oder die Vorstellung seiner Kicker die Ursache ist. Morgen gibt’s in der heimischen Mechatronik-Arena für die SG-Elf die Chance, mit einem starken Auftritt wie eine Art Balsam für Rehms wunde Stimmbänder zu wirken.

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Quelle: Backnanger Kreiszeitung am 23. September 2014