RL | Freitag, 9. Mai 2014 (Ippoliti/BKZ)
Rehm: "Wieder die Kurve bekommen"

Regionalliga Südwest, 32. SpT
TuS Koblenz - SG Sonnenhof Großaspach
So. 11. Mai  |  14 Uhr

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Minimalziel ist der vermaledeite Punkt

Aspachs Kicker wollen in Koblenz im dritten Versuch den Einzug in die Relegation perfekt machen Ein Sieg bedeutet den Titel

Zwei Matchbälle hat Fußball-Regionalligist SG Sonnenhof Großaspach versiebt, im dritten Versuch soll es klappen. Um die letzten Zweifel am Einzug in die Aufstiegsrelegation auszuräumen, muss im drittletzten Saisonspiel bei der TuS Koblenz am Sonntag (14 Uhr, Oberwerthstadion) ein Punkt geholt werden. Die Meisterschaft wäre bei einem Sieg perfekt.

Am Mittwochabend schaute sich Rüdiger Rehm das WFV-Pokal-Finale in der Comtech-Arena aus ungewohnter Position an. Statt wie üblich auf einem Stuhl am Rande des Rasens zu hocken, hatte der Trainer der SG Sonnenhof Großaspach ein Plätzchen auf der Tribüne ergattert. Der Grund lag auf der Hand: Die eigene Truppe kickte überhaupt nicht, vielmehr standen sich Heidenheim und die Stuttgarter Kickers gegenüber. Der künftige Zweitligist setzte sich mit 4:2 durch, doch auch der aktuelle Drittliga-Siebte lieferte eine überzeugende Leistung ab. Danach gefragt, welche Erkenntnisse er gewonnen habe für Aspachs erhoffte Duelle mit solchen Rivalen in der kommenden Spielzeit, antwortete Rehm: Die körperliche Robustheit ist sehr hoch, die Zweikampfführung noch einmal eine Stufe härter. Das Tempo war vor allem von Heidenheim in der zweiten Halbzeit extrem hoch. Wir wollen schauen, dass wir dort irgendwann auch mitspielen dürfen.

Bleibt zu klären: Wann ist irgendwann Soll es bereits 2014/2015 so weit sein, hat die SG Sonnenhof noch einige Hausaufgaben zu erledigen. Derzeit ist es die dringlichste Angelegenheit, nach den Pleiten in Kaiserslautern (1:5) und gegen Pfullendorf (0:2) in die Erfolgsspur zurückzukehren. Rehm glaubt, dass es bereits in Koblenz, beim zuletzt viermal sieglosen Regionalliga-Zwölften, klappt: Wir haben die richtigen Schlüsse aus den Niederlagen gezogen. Die Spannung innerhalb des Teams war wegen des komfortablen Vorsprungs nicht mehr so groß. Nun müssen wir uns wieder auf das Wesentliche konzentrieren und zu unserer alten Form zurückfinden.

Einen Zähler müssen die Gäste aus dem Fautenhau aus den letzten drei Begegnungen noch holen, um sicher in die Relegation einzuziehen und nicht doch noch auf einen Patzer der Verfolger angewiesen zu sein. Noch ein Dreier ist nötig, um den Titel unter Dach und Fach zu bringen. Die Sorgen bei Rehm, die komfortable Position tatsächlich noch zu verspielen, halten sich in engen Grenzen. Trotzdem: Er will lieber früher als später einen Haken hinter diese Diskussion machen, um sich dann in aller Ruhe auf die entscheidenden Spiele vorbereiten zu können. Wir müssen den Punkt jetzt endlich machen. Kleine Schwankungen im Laufe der Saison sind menschlich, sagt Rehm, der in Koblenz auf Moritz Kuhn (Gelbsperre) verzichten muss. Felice Vecchione wird stattdessen als Rechtsverteidiger fungieren, die linke Seite beackert David Kienast. In der Innenverteidigung hofft Rehm auf Daniel Hägeles Rückkehr. Sollte der Kapitän doch noch einen Rückschlag erleiden, springt noch einmal Martin Cimander in die Bresche. Die Personalsituation entspannt sich ohnehin. Marius Jurczyk sammelt heute Spielpraxis in der Zweiten, wenn es um 19.30 Uhr zu Hause gegen den Verbandsliga-Spitzenreiter Bissingen geht. Sahr Senesie und Manuel Fischer könnten in Koblenz vielleicht bereits eingewechselt werden. Es fehlen nur noch Robin Schuster und Sebastian Gleißner.

Wird von einer Gelbsperre ausgebremst: SG-Kicker Moritz Kuhn. Foto: A. Becher

Wird von einer Gelbsperre ausgebremst: SG-Kicker Moritz Kuhn. Foto: A. Becher

Quelle: Backnanger Kreiszeitung am 9. Mai 2014

Rüdiger Rehm will die Defensive stabilisieren

Trainer erteilt SG-Kickern fürs Spiel in Koblenz einen klaren Auftrag

(stg). Nicht nur die beiden Niederlagen im Allgemeinen, die Fußball-Regionalligist Großaspach zuletzt kassierte, ärgerten Trainer Rüdiger Rehm. Im Speziellen waren es die sieben Gegentore, die ihn auf die Palme trieben. Daher ist für den 35-Jährigen vor dem morgigen Gastspiel bei der TuS Koblenz (14 Uhr, Oberwerthstadion) klar, wo der Hebel nach dem 1:5 bei Kaiserslautern II und dem 0:2 gegen Pfullendorf anzusetzenist: Wir müssen unsere Defensive wieder stabilisieren. Zumal die Hausherren mit Dimitrios Ferfelis (10 Tore) über einen brandgefährlichen Angreifer verfügen. Rehm ist optimistisch, dass wir die Kurve bekommen, denn unter der Woche sei im Training sehr intensiv und konzentriert gearbeitet worden.

Der SG-Coach rechnet aber auch bei dem Team vom Deutschen Eck, das zuletzt mit dem 0:0 in Ulm trotz vier sieglosen Partien in Folge den Klassenverbleib unter Dach und Fach brachte, mit einer schwierigen Aufgabe. Die Schängel, wie die Kicker aus Koblenz häufig auch genannt werden, können schließlich befreit aufspielen und werden sich bemühen, dem Tabellenführer ein weiteres Schnippchen zu schlagen. Rehms Gegenrezept: Wir werden alles investieren, denn wir wollen auf alle Fälle etwas mitnehmen und wieder in einen positiven Lauf kommen. Auf beiden Seiten gibts einen Gelbgesperrten: Bei Aspach ist Moritz Kuhn zum Zuschauen verdammt, bei den Einheimischen teilt Michael Stahl dieses Schicksal.

Quelle: Backnanger Kreiszeitung am 10. Mai 2014


SG will in Koblenz punkten

Die SG Sonnenhof Großaspach reist am Sonntag zur TuS Koblenz und will nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge nun unbedingt wieder punkten. Anpfiff ist um 14 Uhr.

Die Mannschaft von Cheftrainer Rüdiger Rehm musste in den letzten beiden Begegnungen nicht nur zwei Niederlagen einstecken, sondern kassierte auch insgesamt sieben Gegentore. Daher ist für den 35-Jährigen klar, was nun in der nächsten Partie in Koblenz besser gemacht werden sollte: „Wir müssen unsere Defensive wieder stabilisieren.“ Unter der Woche wurde sehr konzentriert und intensiv gearbeitet, um nun „wieder die Kurve zu bekommen“. Auch bei der TuS erwartet Rehm ein schweres Spiel, denn die Schängel haben seit vier Begegnungen nicht mehr gewonnen und sind natürlich gewillt, den Tabellenführer im heimischen Stadion zu schlagen. „Wir werden alles investieren, denn wir wollen auf alle Fälle etwas mitnehmen und wieder in einen positiven Lauf kommen“, erklärt Rehm.

Zusätzlich positiv stimmen dürfte den 35-Jährigen zudem die sich immer mehr entspannende Personalsituation. Marius Jurczyk und Daniel Hägele nehmen seit dieser Woche bereits wieder am Mannschaftstraining teil, während die Stürmer Manuel Fischer und Sahr Senesie ab Freitag einsteigen werden. Die Wahrscheinlichkeit ist daher groß, dass diese Spieler wieder eine Option für den Kader sind. Rehm hätte dadurch entsprechend mehr Möglichkeiten und Alternativen, um Veränderungen vorzunehmen. Dagegen wird Moritz Kuhn in Koblenz nicht auflaufen können, da er aufgrund seiner fünften Gelben Karte gesperrt ist. Der endgültige Kader wird allerdings erst nach der Abschlusseinheit am Samstag bekannt gegeben.

Spielbeginn im Stadion Oberwerth in Koblenz ist am Sonntag um 14 Uhr.