RL | Freitag, 11. April 2014 (BKZ)
Duell der besten Heim- gegen die beste Auswärtself

Regionalliga Südwest, 28. SpT
SpVgg Neckarelz - SG Sonnenhof Großaspach

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Das Duell zweier Ligagrößen

Mit Aspach gastiert die beste Auswärtself beim besten Regionalliga-Heimteam der Regionalliga

Seit 16 Punktspielen sind Großaspachs Regionalliga-Fußballer mittlerweile ohne Niederlage. Morgen gehts für die SG Sonnenhof nun zu der Elf, gegen die der Spitzenreiter das letzte Mal ohne Punkt blieb. Aspach muss ab 14 Uhr (Elzstadion) bei Neuling Spvgg Neckarelz ran.

(uwe/pm). Der 27. September 2013 war für die sportliche SG-Geschichte ein denkwürdiger Tag. 1:2 unterlag das Team von Trainer Rüdiger Rehm damals dem Aufsteiger Neckarelz. Danach folgten 16 Punktspiele, in denen Aspach immer wenigstens einen Punkt holte und mit dieser beeindruckenden Serie auf Rang eins stürmte. Am Samstag gibts nun ein Wiedersehen mit den Kickern aus dem Mosbacher Stadtteil. Chance zur Revanche.

Dass das unglückliche Aus im WFV-Pokal-Halbfinale am Mittwochabend gegen die Stuttgarter Kickers seiner Elf nun im Odenwald die Beine lähmt, glaubt Rehm nicht: Die Niederlage wirft uns nicht um. Wir schütteln uns kurz und richten dann den Blick auf Neckarelz. Zeit, Wunden zu lecken, bleibt auch nicht viel. Mit dem Tabellenneunten wartet ein dicker Brocken. Zwar steht für Aspach in der Fremde in dieser Saison noch keine Niederlage zu Buche, dennoch ist die Spvgg nicht im Vorbeigehen zu besiegen. Schließlich gastiert die beste Auswärtself beim besten Heimteam der Liga. Rehm: Da müssen wir alles investieren und voll dagegenhalten.

Personell bleibt die Situation beim Spitzenreiter angespannt. Angreifer Sahr Senesie zog sich bei seinem Kurzeinsatz im Pokal erneut einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. Zudem fällt neben Robin Schuster, Manuel Fischer, Marius Jurczyk, Daniel Hägele und Sebastian Gleißner nun auch Kai Gehring aus. Der Innenverteidiger und Abwehrstabilisator wurde wegen eines grob unsportlichen Verhaltens gegenüber gegnerischen Fans nach der Partie bei den Offenbacher Kickers mittlerweile nachträglich für drei Spiele gesperrt. Das heißt: Die Alternativen für die zwei Jobs in der Abwehrzentrale sind arg überschaubar. Aus dem Regionalligakader sind Martin Cimander und Felice Vecchione verblieben. Deshalb kehrt Ex-Kapitän und Routinier Dennis Grab, eigentlich nur noch spielender Co-Trainer im Verbandsligateam, vorläufig ins Aufgebot der Ersten zurück.

 Hat derzeit keinen Grund, sich von Tobias Rühle und anderen Kollegen feiern zu lassen: Kai Gehring (links), der drei Spiele gesperrt wurde. Foto: A. Becher

Hat derzeit keinen Grund, sich von Tobias Rühle und anderen Kollegen feiern zu lassen: Kai Gehring (links), der drei Spiele gesperrt wurde. Foto: A. Becher

Quelle: Backnanger Kreiszeitung am 11. April 2014