RL | Freitag, 28. Februar 2014 (Benni/BKZ)
Vorschau zum Gastspiel in Zweibrücken

Aspach erwartet ein Geduldsspiel

SG Sonnenhof gastiert bei Überraschungsneuling Zweibrücken

Es ist nicht der große Name, von dem Regionalliga-Spitzenreiter SG Sonnenhof morgen ab 14 Uhr (Westpfalzstadion) gefordert wird. Dennoch warnt Trainer Rüdiger Rehm: Wir müssen höllisch aufpassen. Denn Großaspachs ersatzgeschwächte Elf gastiert beim SVN Zweibrücken, dem bisher besten Aufsteiger.

2:0 gewannen die Kicker aus dem Fautenhau in der Vorrunde in einem echten Geduldsspiel. Bei der Frage nach der Stärke des samstäglichen Gegners verweist Rüdiger Rehm auf die Tabelle. Dort ist der Neuling nach 20 Spielen als Siebter, mit 33 Punkten und 25:20 Toren vermerkt. Das heißt: Zweibrücken hat ebenso wenig Gegentore kassiert wie Tabellenführer Aspach. Rehm urteilt: Der SVN hat eine sehr, sehr gute Abwehr, steht in der Defensive sehr kompakt und ist sehr kopfball- und zweikampfstark.

Für den SG-Trainer bedeutet das, dass wir richtig gut dagegenhalten müssen, will die auswärtsstarke Sonnenhof-Elf nicht mit leeren Händen vom äußersten Rand der Pfalz heimkehren. Vor allem bei den sogenannten zweiten Bällen erwartet Rehm, dass seine Spieler hoch konzentriert sind. Schließlich lauern die Gastgeber auf Konter und wollen bei Standards ihre Stärken ausspielen.

Allerdings zeigte Großaspach, das seit neun Punktspielen ohne Niederlage ist, beim 3:1 gegen Ulm, dass es gut aus der Winterpause gekommen ist. Bis auf 20 schwache Minuten in der ersten Halbzeit. Rehm sieht dann auch in unserer Leistung noch Luft nach oben.

Ein ähnliches Fazit zog auch Zweibrückens Trainer Peter Rubeck nach dem ersten Pflichtspiel im neuen Jahr. Beim 1:1 beim Tabellenvierten Trier lag der SVN bereits nach zwei Minuten zurück. Ein schöner Treffer des Ex-Aspachers Cedric Mimbala sicherte doch noch einen verdienten Punkt. Vor Großaspach warnt Rubeck: Uns muss bewusst sein, dass Fehler, die wir uns in Trier erlaubt haben, von einem solchen Gegner unter Umständen noch kälter bestraft werden.

Personell siehts bei der SG gegenüber Ulm etwas besser, aber nicht gut aus. So ist Angreifer Sahr Senesie erkältet. Wos aber vor allem klemmt, ist in der Innenverteidigung. Robin Schuster (Achillessehne) und Marius Jurczyk (Zerrung) sind schon länger verletzt. Zudem hat sich Kapitän Daniel Hägele gegen Ulm die fünfte Gelbe Karte abgeholt und ist nun für die morgige Partie gesperrt. Deshalb trainiert Ex-Kapitän Dennis Grab, der sich bekanntlich aus beruflichen Gründen als spielender Co-Trainer ins Aspacher Verbandsligateam zurückgezogen hat, seit dieser Woche bei der Ersten wieder mit. Grab, bei dessen Einsatz Kai Gehring in der Innenverteidigung von links auf rechts wechseln müsste, oder der ebenfalls erfahrene Martin Cimander sind Rehms beiden letzten Alternativen.

Eine von zwei Alternativen für Daniel Hägeles (hinten) Posten: Martin Cimander. Foto: A. Becher

Eine von zwei Alternativen für Daniel Hägeles (hinten) Posten: Martin Cimander.
(Foto: A. Becher)

Quelle: Backnanger Kreiszeitung am 28.02.2014


SG gastiert beim starken Aufsteiger Zweibrücken

Aspach, 27. Februar 2014 – Nach dem erfolgreichen Pflichtspielstart ist die SG Sonnenhof Großaspach am Samstag beim starken Aufsteiger SVN Zweibrücken gefordert. Spielbeginn ist um 14 Uhr.

Der Auftakt ist der Mannschaft von Cheftrainer Rüdiger Rehm geglückt, denn mit einem 3:1-Heimsieg über den SSV Ulm 1846 Fußball konnte der Tabellenführer direkt den ersten Dreier einfahren. In der Liga ist die SG nun seit neun Spielen ungeschlagen und daher auch gewillt, diese Serie in Zweibrücken fortzusetzen. Allerdings erwartet das auswärtsstärkste Team der Regionalliga Südwest beim Aufsteiger eine schwierige Aufgabe, vor allem weil auch der SVN nach der Winterpause gut aus den Startlöchern gekommen ist und bei Eintracht Trier direkt einen Zähler holte. Gerade in der Defensive zeigt sich die Truppe um den Ex-SG-Akteur Cedric Mimbala bisher äußerst stabil. „Zweibrücken hat uns bereits im Hinspiel das Leben sehr schwer gemacht“, erinnert sich Sportdirektor Joannis Koukoutrigas an den damaligen 2:0-Heimerfolg und fügt hinzu: „Wir müssen eine hochkonzentrierte Leistung abrufen, um dort am Ende überhaupt etwas Zählbares mitzunehmen.“ Die Mannschaft ist daher gefordert, an die gute Leistung aus der zweiten Halbzeit vom Ulm-Spiel anzuknüpfen, damit der positive Lauf fortgeführt werden kann.

Cheftrainer Rehm muss neben Robin Schuster auch definitiv auf seinen Kapitän Daniel Hägele verzichten. Der 25-Jährige ist nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt, laboriert aber derzeit auch an einer leichten Oberschenkelzerrung. Zudem steht hinter dem Einsatz von Sahr Senesie noch ein Fragezeichen, da der Angreifer aufgrund von leichtem Fieber zuletzt nicht trainieren konnte. Alle weiteren Spieler sind hingegen einsatzbereit.

Anpfiff der Partie im Westpfalzstadion von Zweibrücken ist am Samstag um 14 Uhr.