3.L | Freitag, 1. Juni 2018 (LV)
Ehemalige deutsche Meister, DFB-Pokalsieger und Bundesligisten: das Teilnehmerfeld der kommenden Spielzeit hat es in sich

Noch knapp acht Wochen lang können sich die Fans der Drittligavereine entspannen und mental auf die bevorstehende Spielzeit 2018/19 vorbereiten. Denn das Teilnehmerfeld hat es wirklich in sich. Insgesamt zehn ehemalige Bundesligisten und acht Ex-Zweitligisten befinden sich unter den 20 Drittliga-Teams. Übrigens: nur die SG Sonnenhof Großaspach und die Sportfreunde Lotte haben bislang noch in keiner höheren Liga gespielt. 

Mit den Zweitliga-Absteigern aus Kaiserslautern und Braunschweig bekommt die dritthöchste Spielklasse nicht nur zwei ordentliche Portionen Tradition "untergerührt", sondern gleichzeitig auch noch jede Menge Bundesligaerfahrung und Erfolge. Vierfacher deutscher Meister und zweifacher DFB-Pokalsieger. Dazu das Erreichen des Champions League-Viertelfinales 1999 sowie das UEFA-Pokal-Halbfinale 1982 und 2001. Die Liste der Erfolge bei den 'Roten Teufeln' ist ebenso lang wie beachtlich. Auch die Braunschweiger hielten die deutsche Meisterschale bereits in den Händen. Scheiterte die Eintracht im vergangenen Jahr noch in der Relegation für das lang ersehnte Bundesliga-Comeback am VfL Wolfsburg, so geht es nun in die stärkste 3. Liga aller Zeiten wo man der zugeschobenen Favoritenrolle neben dem FCK auch gerecht werden möchte.

Auch aus den Regionalligen gibt es einen ordentlichen Schwung an deutscher Fußball-Historie. Der TSV 1860 München wird als ehemaliger deutscher Meister und zweifacher DFB-Pokalsieger ebenfalls munter mitmischen wollen und versuchen, das legendäre Grünwalder Stadion in eine kleine Festung zu verwandeln. Genauso wie der KFC Uerdingen 05, welcher im Jahre 1985 noch als gefeierter DFB-Pokalsieger in die Geschichtsbücher des deutschen Fußballs einging. Nur zu gerne würde der KFC wieder an die Zeiten des Wunders von der Grotenburg anknüpfen. Mit dem Aufstieg in die 3. Liga wäre der erste Schritt zurück in den Profifußball Stand jetzt damit getan. Bleibt abzuwarten, wie sich der Fußballclub in dieser Liga schlagen wird. Mit dem FC Energie Cottbus reiht sich zudem noch ein  ehemaliges langjähriges Bundesliga-Mitglied in das Teilnehmerfeld der 3. Liga ein. Auch die Cottbuser werden in dieser starken Spielklasse schnell Fuß fassen wollen und geben zumindest erst einmal den Klassenerhalt als oberstes Saisonziel aus. 

Neben Eintracht Braunschweig, dem 1. FC Kaiserslautern, dem TSV 1860 München, dem KFC Uerdingen 05 und dem FC Energie Cottbus bleibt mit dem Karlsruher SC noch ein weiteres Kaliber dieser Sorte ein Mitglied der dritthöchsten Spielklasse im deutschen Fußball. Am Ende lässt sich folgendes Fazit ziehen: die bevorstehende Drittliga-Spielzeit wird mit diesem Teilnehmerfeld wohl alles aber auf keinen Fall langweilig! 

Die Drittligisten 2018/19 im Überblick

Absteiger aus der 2. Fußball-Bundesliga

  • Eintracht Braunschweig
  • 1. FC Kaiserslautern

Die Drittligisten aus der letztjährigen Saison (Platz 3 bis 17)

  • Karlsruher SC
  • SV Wehen Wiesbaden
  • FC Würzburger Kickers
  • FC Hansa Rostock
  • SV Meppen
  • SC Fortuna Köln
  • SpVgg Unterhaching
  • SC Preussen Münster
  • FC Carl Zeiss Jena
  • VfR Aalen
  • Hallescher FC
  • SG Sonnenhof Großaspach
  • FSV Zwickau
  • SF Lotte
  • VfL Osnabrück

Die Sieger der Regionalliga-Aufstiegsspiele

  • TSV 1860 München (RL Bayern)
  • FC Energie Cottbus (RL Nordost)
  • KFC Uerdingen 05 (RL West)

Rahmenterminkalender 2018/19

Die Rahmentermine für die bevorstehende Saison haben wir [HIER] veröffentlicht.