RL | Montag, 9. Dezember 2013 (BKZ)
Unterm rot-schwarzen Weihnachtsbaum liegen die Punkte 38, 39 und 40

Regionalliga, 19. SpT
SG Sonnenhof Großaspach - KSV Baunatal

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Probleme gibts nur in der Anfangsphase

Regionalliga-Spitzenreiter Großaspach verabschiedet sich mit souveränem 3:1 über den Vorletzten Baunatal in die Winterpause

Dass die SG Sonnenhof als Spitzenreiter der Fußball-Regionalliga überwintert, dafür hatte die beiden Tage zuvor bereits die patzende Konkurrenz gesorgt. Dass Großaspach vier Zähler Vorsprung hat, wenns im neuen Jahr weiter geht, dafür sorgte die Elf von Trainer Rüdiger Rehm gestern Nachmittag mit einem 3:1 über den Vorletzten KSV Baunatal dann selbst.

Als Pflichtsieg, bezeichnete Rehm den Erfolg. Der SG-Trainer wusste aber: Gerade mit solchen Spielen hat sein Team diese Saison schon Probleme gehabt. Diesmal nur in der ersten Hälfte der ersten Halbzeit. Dann hatte der Tabellenführer gegen den Neuling alles im Griff. Ein Tor von Sahr Senesie und zwei Treffer des starken Tobias Rühle sorgten bis zur 47. Minute dafür, dass der Favorit im letzten Spiel des Jahres einen souveränen und verdienten Dreier verbuchte.

Für den Hallowach-Effekt bei den Gastgebern sorgte ausgerechnet die einzige Baunataler Möglichkeit vor der Pause. In der 19. Minute stand Stefan Markolf im Aspacher Strafraum völlig frei, doch der KSV-Mittelfeldmann traf den Ball nicht richtig und SG-Torhüter Christopher Gäng hatte keine Probleme.

Eine Führung des Aufsteigers zu dem Zeitpunkt wäre nicht unverdient gewesen. Denn der Außenseiter ärgerte den Favoriten mit hohem Laufaufwand und konsequenten Zweikämpfen. Großaspach war das sichtlich unangenehm. Die Gastgeber leisteten sich im Spielaufbau viele Fehler. Der KSV kam immer wieder gefährlich vor den Strafraum. Durch kamen Spielertrainer Tobias Nebe und seine Mitstreiter aber nicht. Immer wieder war ein Abwehrbein dazwischen.

Nach 20 Minuten übernahm der Tabellenführer das Kommando. In der 23. Minute brauchte es schon eine Glanzparade des Baunataler Torhüters Kim Sippel, damit der Freistoß von Michele Rizzi nicht flach im kurzen Eck landete. In der 39. Minute ging der Favorit in Führung. Sahr Senesie, der gleich zu Beginn nach einem Konter frei stehend an Baunatals Torhüter Kim Sippel gescheitert war, erzielte mit einem unhaltbaren 17-Meter-Flachschuss das 1:0 für Großaspach.

Die Gastgeber blieben nun dran und legten noch vor der Halbzeit nach. Eine weite Flanke von Moritz Kuhn köpfte Tobias Rühle zum 2:0 ein. Nach der Pause war die Messe vollends schnell gelesen. Wieder wars der starke Rühle, der die Unentschlossenheit der Baunataler Defensivabteilung ausnutzte. Ein kurzer Antritt, ein Schlenzer von der rechten Strafraumecke und es hieß 3:0.

Der Rest war Schaulaufen für den Spitzenreiter. Der hatte zwar einen Gang zurück geschaltet, trotzdem aber noch Möglichkeiten. Auf der anderen Seite gestatteten Aspacher Nachlässigkeiten den Gästen noch die eine oder andere Chance. Die in der 90. Minute nutzte Christian Käthner zum KSV-Ehrentreffer.

 Torschützen unter sich: Sahr Senesie (links) und Tobias Rühle feiern sich und den 3:1-Sieg. A. Becher

Torschützen unter sich: Sahr Senesie (links) und Tobias Rühle feiern sich und den 3:1-Sieg. (Foto: A. Becher)

Stimmen zum Spiel:

Mut der Gäste hilft nur bis zur SG-Führung

Offensivabteilung der Fautenhau-Elf beweist ihre großen Qualitäten

(uwe). Wir wollten mutig spielen, das haben wir gemacht. Baunatals Spielertrainer hatte Recht. Allerdings reichte das ganze Engagement des Vorletzten nur, um die erste halbe Stunde offen zu halten. Dann sorgte mit einer schönen Einzelleistung fürs Aspacher 1:0. Da kommt die Qualität raus, die wir nicht haben, kommentierte , auf der Bank sitzender zweiter Teil des KSV-Spielertrainer-Duos, den Führungstreffer der Gastgeber.

SG-Trainer hatte ebenfalls Lob für seinen Angreifer übrig: Sahr Senesie war heute so etwas wie unser Antreiber. Stimmt. Der Ex-Profi war in der Offensive jedoch nicht der einzige Unruheherd, der der Defensivabteilung des Vorletzten Probleme bereitete. Das tat auch , der die beiden anderen Treffer der Gastgeber erzielte. Vor allem Rühles zweites Tor zog den Gästen nach starkem kämpferischen Beginn vollends den Zahn. Wir wollten schauen, dass wir nach der Pause möglichst schnell den 1:2-Anschlusstreffer schaffen, dann kommst Du raus und schon stehts 0:3, gestand Klöppner, dass nach 47 Minuten seine Hoffnungen auf eine Überraschung vorbei waren.

Statistik:

SG Sonnenhof Großaspach: Gäng Vecchione, Hägele, Schuster, Kuhn Binakaj (53. Fiand), Rizzi, Gleißner, Berger (77. Lang) Senesie, Rühle (62. Renner).
KSV Baunatal: Sippel Heussner, Hanske, Wolf, Leipold Markolf (76. Grill), Borgardt Käthner, Nebe (82. Frerking), Brandner Pforr (87. Tanjic).
Tore: 1:0 (39.) Senesie, 2:0 (43.), 3:0 Rühle, 3:1 (90.) Käthner.
Schiedsrichter: Bartsch (Wertheim).
Zuschauer: 500.


Senesies Karriere als Lehrstück für Talente

Großaspachs Stürmer bestritt 24 Bundesligaspiele für Borussia Dortmund, schaffte den endgültigen Durchbruch aber nicht

Wenn Sahr Senesie über seine bisherige Karriere spricht, täten die Jungspunde beim Fußball-Regionalligisten SG Sonnenhof Großaspach gut daran, an den Lippen ihres Kollegen zu hängen. Die Erzählungen des Stürmers sind ein Lehrstück dafür, was auf dem Weg vom Supertalent zum gestandenen Bundesligaspieler gut laufen und was schiefgehen kann.

Marcio Amoroso, Jürgen Kohler, Jan Koller, Tomas Rosicky, Jens Lehmann, Torsten Frings, Roman Weidenfeller. Diese und andere Stars waren Senesies Teamkollegen, als er vor mittlerweile gut zehn Jahren bei Borussia Dortmund als verheißungsvolles Zukunftsversprechen galt. Unter den Trainern Matthias Sammer und Bert van Marwijk kamen von 2003 bis 2005 immerhin 21 Bundesliga- und 2 Europapokalspiele zusammen. Nicht zuletzt Verletzungspech bremste den rasanten Aufstieg des Offensivakteurs, auf dessen Treffer die SG Sonnenhof auch am Sonntag (14 Uhr) in der Comtech-Arena gegen Baunatal setzt.

Der BVB lieh Senesie aus zunächst an Grasshoppers Zürich, dann an das damals noch in der drittklassigen Regionalliga kickende Hoffenheim. Zurück in Dortmund kamen zwischen 2006 und 2008 nur noch drei Erstligaspiele dazu, meistens war das Regionalliga-Team sein Einsatzgebiet. Der ehrgeizige Kicker brach die Zelte im Pott ab und trug nach einem kurzen Intermezzo bei Red Bull New York die Trikots von Trier, Homburg und Burghausen, ehe ihn vor gut vier Monaten der Lockruf des Regionalligisten aus dem Fautenhau ereilte.

Aspach statt Dortmund, einige Hundert statt 80000 Zuschauer wer aber glaubt, einen mit sich und der Welt hadernden Kicker anzutreffen, hat sich geschnitten. Senesie wirkt mit sich im Reinen, wenn er eine Bilanz seiner bisherigen Karriere zieht. Davon träumen viele, sagt der 28-Jährige zu den 24 Bundesliga-Einsätzen für einen Traditionsverein wie den BVB. Insgesamt hätte es allerdings schon mehr sein können, sinniert Senesie und kommt zu dem von ihm ausgemachten Knackpunkt: Ich hätte alles dafür tun sollen, in Hoffenheim bei Ralf Rangnick bleiben zu dürfen. Die Dortmunder wollten ihre Leihgabe 2006 aber zurück, und ich wollte nicht gegen meinen Heimatverein kämpfen, bin ja immer noch BVB-Fan. Wäre es damals zum Wechsel zu den Kraichgauern gekommen, die ihren Durchmarsch ins deutsche Oberhaus antraten, denke ich, würde ich heute noch Bundesliga spielen. Abgesehen von dieser Wegmarke, an der es für Senesie im Rückblick in die verkehrte Richtung ging, würde ich alles noch einmal so machen.

Auch die Entscheidung, Aspachs Angebot anzunehmen, hat er nicht bereut. Ich war in den vergangenen Jahren nie glücklicher, sagt der Kicker und nennt mehrere Gründe. Da ist die Nähe zu Bruder Antonio Rüdiger, dem er es von Herzen gönnt, beim VfB auf dem Weg zum gestandenen Profi zu sein. Angetan hat es ihm auch das familiäre Umfeld bei der SG, der ehrliche Umgang. Es wird getan, was gesagt wird. Auf dem Rasen läuft es für ihn rund: Ich bin fast ohne Verletzungen durchgekommen. Das war nicht immer so. Ich habe einen guten Rhythmus und kann der Mannschaft helfen. 5 Tore in 14 Spielen, das ist in Ordnung. Ich war nie der reine Vollstrecker. Auf alle Fälle trug Senesie dazu bei, dass Aspach die Tabelle vor der letzten Partie vor der Winterpause anführt.

Wir stehen oben, das ist das Wichtigste, betont der Routinier und ergänzt: Wir wollen da oben bleiben. Kellerkinder wie Baunatal zu unterschätzen, verbiete sich, das seien die schwersten Spiele. Zudem sei wichtig, von Verletzungspech verschont zu bleiben und die gute Stimmung im Kader zu bewahren. Sollte die SG einen der ersten zwei Plätze verteidigen, geht es in die Relegation. Davon, ob es mit dem Sprung in die Dritte Liga klappt, macht Senesie seine Vertragsverlängerung über 2014 hinaus nicht abhängig. Es gebe auch keinen Automatismus, im Aufstiegsfall zu bleiben. Ich lasse es auf mich zukommen. Im Fußball geht es schnell. Ich kann mir vieles vorstellen. Alle Türen offen zu halten, keine falschen Versprechungen abzugeben, die es später zu kassieren gilt auch das Dinge, die Talente von Senesie lernen können. Wenn sie an seinen Lippen hängen.

Ein Kraftpaket, dessen Erfahrung für die SG Sonnenhof Großaspach von riesigem Wert ist: Stürmer Sahr Senesie.Foto: A. Becher

Ein Kraftpaket, dessen Erfahrung für die SG Sonnenhof Großaspach von riesigem Wert ist: Stürmer Sahr Senesie. (Foto: A. Becher)

Sahr Senesie

  • wird Sahr Senesie am 20. Juni in Koidu (Sierra Leone) geboren. Er wächst in Berlin auf und kickt in der Jugend für Tasmania Berlin, den VfB Neukölln und Dortmund.
  • bestreitet er am 27. September gegen Freiburg (1:0) sein erstes Erstligaspiel. 23 weitere Partien im deutschen Oberhaus, 7 DFB-Pokal- und 2 Uefa-Cup-Spiele folgen.
  • beginnt die Zeit, in der ihn der BVB ausleiht. Erst an Zürich, dann an Hoffenheim, ehe er für zwei Jahre zurückkehrt.
  • verlässt Senesie Dortmund endgültig, kickt in den kommenden Jahren für New York, Trier, Homburg und Burghausen.
  • wechselt der Offensivakteur zur SG Sonnenhof Großaspach und unterschreibt beim Regionalligisten für eine Saison.

Quelle: Backnanger Kreiszeitung am 6.12.2013


Mit Druck und Tempo zum Sieg

Ein Heimdreier zum Jahresabschluss und Aspach feiert als Regionalliga-Spitzenreiter Weihnachten

Letzter Aufgalopp der Aspacher Regionalligafußballer: Morgen ab 14 Uhr erwartet der Spitzenreiter zum Abschluss des Jahres den KSV Baunatal in der heimischen Comtech-Arena. Klar, dass die SG Sonnenhof gegen den Vorletzten die Tabellenführung verteidigen will.

Die Elf von Trainer Rüdiger Rehm grüßt derzeit von Rang eins und will selbstverständlich auch als Tabellenerster in die Winterpause gehen. Gehts nach der Papierform, stehen die Chancen gut, dass das Vorhaben gelingt. Im letzten Spiel des Jahres gastiert der KSV Baunatal. Der Aufsteiger aus Nordhessen ist Vorletzter und kassierte zuletzt fünf Niederlagen in Folge. Darüber hinaus drückt sowohl in der Offensive als auch in der Defensive der Schuh, denn der einstige Zweitligist bekam bislang die meisten Gegentore der Liga und erzielte mit die wenigsten Treffer (14:45).

Dennoch will Aspach die Partie hoch konzentriert angehen. Zu gut sind noch die Erinnerungen an das knappe 1:0 beim Neuling, als erst ein später Treffer des eingewechselten Simon Skarlatidis den Sieg brachte. Auf eine Entscheidung kurz vor Schluss will es Rüdiger Rehm diesmal nicht ankommen lassen. Er verspricht: Wir werden den Gegner permanent bearbeiten. Zudem erwartet er, dass seine Elf das Tempo hoch hält und viel in die Tiefe spielt, um den Gegner ständig in Bewegung zu halten und unter Druck zu setzen. Denn klar ist für Rehm: Wir wollen unsere Serie weiter ausbauen und unbedingt gewinnen. Seit sieben Spielen ist die SG ungeschlagen. Das soll sich kurz vor Weihnachten nicht ändern. Deshalb warnt Aspachs Trainer davor, bei all dem Offensivdrang die Defensive zu vergessen oder schlampig anzugehen: Wir müssen höllisch aufpassen, dass wir nicht in einen Konter laufen.

Personell sieht es beim Spitzenreiter nicht optimal aus. Zwar hat Innenverteidiger Robin Schuster seine Rotsperre abgesessen, doch dafür muss nun sein sonstiger Nebenmann Kai Gehring wegen seiner fünften Gelben Karte auf die Strafbank. Alternativen für die Rolle als Schusters Nebenmann sind Marius Jurczyk und Kapitän Daniel Hägele. Fehlen werden die verletzten Simon Skarlatidis und Nico Jüllich sowie Stürmer Manuel Fischer, der sich im Training erneut einen Kapselriss im rechten Knie zuzog.

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Gegen Baunatal morgen wieder im Einsatz: Kopfballspezialist Robin Schuster, der seine zweiwöchige Rotsperre abgesessen hat.Foto: A. Becher

Gegen Baunatal morgen wieder im Einsatz: Kopfballspezialist Robin Schuster, der seine zweiwöchige Rotsperre abgesessen hat. Foto: A. Becher

Quelle: Backnanger Kreiszeitung am 7.12.2013


Letztes Heimspiel des Jahres

Offizielle Pressmitteilung - Aspach, 5. Dezember 2013

Die SG Sonnenhof Großaspach empfängt am Sonntag zum letzten Heimspiel des Jahres den KSV Baunatal. Gegen den Aufsteiger aus Nordhessen möchte sich die Rehm-Elf mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause verabschieden. Spielbeginn ist um 14 Uhr.

Die Mannschaft von Cheftrainer Rüdiger Rehm grüßt derzeit von der Tabellenspitze und erwartet nun zum Abschluss des Jahres den KSV Baunatal. Der Aufsteiger aus Nordhessen liegt aktuell auf dem vorletzten Rang und kassierte zuletzt fünf Niederlagen in Folge. Darüber hinaus drückt sowohl in der Offensive als auch in der Defensive der Schuh, denn der KSV bekam bislang die meisten Gegentore der Liga und erzielte mit die wenigsten Treffer (14:45). Dennoch werden die Mannen um Kapitän Daniel Hägele die Partie gegen Baunatal hochkonzentriert angehen, um in der heimischen comtech Arena einen positiven Jahresabschluss hinzulegen. Zudem sind die Erinnerungen an den doch knappen Hinspielerfolg noch allgegenwärtig, als erst ein später Treffer des eingewechselten Simon Skarlatidis für den Sieg sorgte. „Wir sind gut drauf, wollen unsere Serie weiter ausbauen und unbedingt gewinnen. Wir müssen noch einmal 100 Prozent geben und alles reinlegen, um in unserer Arena einen perfekten Abschluss zu haben“, so Rehm.

Der SG-Cheftrainer kann jedoch nicht auf alle Akteure zurückgreifen. Kai Gehring fehlt aufgrund seiner fünften Gelben Karte, dafür kehrt aber Robin Schuster nach seiner abgesessenen Rotsperre wieder in die Innenverteidigung zurück. Wer den Platz neben ihm einnehmen wird und ob weitere Änderungen geplant sind, lässt der SG-Coach noch offen. Die möglichen Optionen sind Marius Jurczyk oder Daniel Hägele, die bereits beide schon auf dieser Position im Einsatz waren. Definitiv ausfallen werden jedoch die verletzten Simon Skarlatidis und Nico Jüllich. Ebenfalls nicht zur Verfügung steht zudem Manuel Fischer, der sich im Training einen erneuten Kapselriss im rechten Knie zuzog. Ein Fragezeichen steht auch noch hinter Daniel Lang und Sebastian Gleissner, die zuletzt krankheitsbedingt kürzertreten mussten.


Jüllich fällt aus

Offizielle Pressmitteilung - Aspach, 3. Dezember 2013

Die SG Sonnenhof Großaspach hat nach dem Auswärtssieg beim SV Waldhof Mannheim mit Nico Jüllich einen verletzungsbedingten Ausfall zu beklagen. Der Neuzugang erlitt in der Endphase der Partie einen Innenbandanriss im Knie.

Der Einstand von Nico Jüllich im Trikot der SG hätte nicht besser laufen können, denn er wurde am vergangenen Spieltag direkt eingewechselt und erzielte den wichtigen zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer zum 1:1. Am Ende setzte die Mannschaft von Cheftrainer Rüdiger Rehm ihren Höhenflug auf fremden Plätzen mit dem siebten Sieg im neunten Spiel weiter fort und kletterte auf Tabellenplatz eins. Da trübt die Verletzung des letzten Neuzugangs natürlich ein wenig die Euphorie. In einer Aktion kurz vor Ende der Partie zog sich der 23-Jährige einen Innenbandanriss im linken Knie zu und fällt nun zwei bis drei Wochen aus. Damit steht Jüllich im letzten Spiel des Jahres gegen den KSV Baunatal nicht mehr zur Verfügung. Gegen den Aufsteiger aus Nordhessen will sich die SG mit einem positiven Ergebnis in die Winterpause verabschieden. „Wir wollen unsere Serie gegen Baunatal weiter fortsetzen und das Jahr mit einem Erfolgserlebnis abschließen“, erklärt Rehm und verweist dabei auf die sieben ungeschlagenen Begegnungen in Folge.

Anpfiff der Partie ist am Sonntag in der comtech Arena um 14 Uhr.