3.L | Freitag, 14. Oktober 2016 (PM)
Bittere Heimniederlage gegen Ex-Bundesligisten – 2:3 gegen Paderborn

Medieninformation Saison 2016/2017 – 14.10.2016, 19 Uhr

SG Sonnenhof Großaspach – SC Paderborn  2:3 (1:1)

Tore: 1:0 Sohm (19.), 1:1 und 1:2 Dedic (31., 58.), 1:3 Zolinski (64.), 2:3 Kwadwo (66.)
Besondere Vorkommnisse: Rot für Schiek nach Tätlichkeit (74.)
Aufstellung SG Sonnenhof Großaspach: Yelldell - Lorch, Leist, Gehring, Schiek – Sohm, Jüllich, Hägele, Kwadwo – Röttger (79. Aschauer), Röser

Bittere Heimniederlage gegen Ex-Bundesligisten – 2:3 gegen Paderborn

Die Analyse:

Cheftrainer Oliver Zapel konnte in der Partie gegen den SC Paderborn wieder auf Pascal Sohm zurückgreifen. Der Außenbahnspieler war gegen Zwickau noch aufgrund einer Virusinfektion ausgefallen, konnte aber in dieser Woche ins Mannschaftstraining einsteigen und durfte beim Flutlichtspiel von Beginn an ran. Alexander Aschauer nahm dagegen auf der Bank Platz.

Die ersten Chancen der Partie hatten die Gäste aus Paderborn. Dedic (3.) und van der Biezen (7.) scheiterten. Danach versuchten die Hausherren der Partie ihren Stempel aufzudrücken und so war die Aufregung groß, als Röser in der zehnten Minuten den Ball über die Linie drückte, der Schiedsrichterassistent jedoch mit Verzögerung auf Abseits entschied. Die SG blieb dennoch am Drücker, eine perfekte Flanke von Jeremias Lorch nutzte Pascal Sohm zur 1:0 Führung (19.). Und Aspach spielte weiter nach vorne – ein Schuss von Röser ging knapp neben das Gehäuse von Kruse (26.). Das Tor fiel allerdings auf der anderen Seite. Nach einem Foul von Lorch trat Dedic zum Elfmeter an, Yelldell hielt mit dem Fuß, doch der ehemalige slowenische Nationalspieler brachte den Nachschuss im Kasten unter – 1:1 (31.). Bei diesem Spielstand blieb es auch bis zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel spielte die SG weiter nach vorne und wieder fiel das Tor auf der Gegenseite. Jüllich wurde im Mittelfeld bedrängt, die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm und die Gäste fuhren einen Konter, den erneut Dedic nach flacher Hereingabe zur 2:1-Führung für die Gäste einschieben konnte (58.). Die SG verlor danach die Linie und der frühere Bundesligist nutzte dies eiskalt aus. Nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld stand Zolinski völlig frei vor SG-Keeper Yelldell und verwandelte seinen Schuss sicher in der linken unteren Ecke zur 3:1-Führung (64.). Doch das Team von Oliver Zapel gab sich nicht auf. „Manni“ Osei Kwadwo, der schön freigespielt wurde, knallte den Ball nur 120 Sekunden später in die linke untere Torecke - der Anschlusstreffer für die Hausherren (66.). Die Zuschauer peitschten die Aspacher nach vorne und Gehring hatte den Ausgleich auf dem Kopf, die Kugel klatschte allerdings an die Latte des gegnerischen Gehäuses. Kurze Zeit später musste Schiek nach einer unübersichtlichen Aktion mit Rot vom Feld – eine Schwächung für die Aspacher, die nun mit einem Mann weniger auf den Ausgleich drängen mussten. Der fiel fast kurz vor Schluss, doch an einer Hereingabe von Gehring segelten Aschauer sowie Röser (88.) vorbei.

So blieb es schlussendlich beim 2:3 aus Aspacher Sicht und einer bitteren Heimniederlage gegen den SC Paderborn.

Die Stimme zum Spiel:

Cheftrainer Oliver Zapel: „Heute ist es schwer Worte für dieses Spiel zu finden. Wir haben in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel gemacht und dürfen dies nicht aus der Hand geben. Wir kommen gut in die Partie, gehen in Führung, bringen uns aber selbst durch Disziplinlosigkeiten um den verdienten Lohn. Das darf uns nicht passieren und das werde ich auch nicht mehr zulassen. Das passt nicht zu unseren Werten und darüber werden wir lange reden.“

Die kommende Partie:

Am kommenden Samstag trifft die SG auf den VfL Osnabrück. Anpfiff der Partie in der Osnatel-Arena ist um 14 Uhr.