3.L | Samstag, 12. September 2015 (tai)
Aspach jubelt bei Werder 4 Mal

8. SpT  |  3. Liga 2015/16
Samstag, 12. September 2015  |  14.00 Uhr  |  WeserStadion Platz 11
SV Werder Bremen II - SG Sonnenhof Großaspach   0:4 (0:1)

[Zur Backnanger Kreiszeitung - unserem Medienpartner - mit Videospielbericht]
[SWR-Bericht in "Sport am Samstag"]

Tore: 0:1 Breier (16.), 0:2 Röttger (56.), 0:3 Dittgen (76.), 0:4 Landeka (93.) 
Zuschauer: 670 

SG feiert im hohen Norden einen verdienten 4:0-Sieg

Die Spiel-Analyse: 

Mit Renneke und Breier für Binakaj und Dittgen schickte Cheftrainer Rüdiger Rehm gleich zwei neue Spieler im Vergleich zum letzten Ligaspiel in Mainz auf den Platz. 

Die Gäste aus Aspach starteten engagiert in die Partie und übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle. Die erste Torchance verzeichneten aber die Hausherren, als Manneh völlig freistehend vergab (3.). Die Rehm-Elf blieb am Drücker und kam wenig später selber zu einer guten Gelegenheit. Rizzi setzte Rühle gekonnt in Szene, der allein vor Schlussmann Duffner querlegte. In letzter Sekunde konnte aber die Bremer Hintermannschaft die brenzlige Situation bereinigen (7.). Nur wenig später klingelte es dann im Kasten der Gastgeber. Nach einer schönen Ballstaffette über mehrere Stationen landete die Kugel bei Pascal Breier, der per Volleyschuss aus sieben Metern zur Führung einnetzte (16.). Aufgrund des engagierten Auftretens eine verdiente Führung der Aspacher, die in der Folge weiterhin das spielbestimmende Team waren. In der 35. sorgte ein Stellungsfehler in der SGHintermannschaft für eine Großchance der Hausherren, die sie aber leichtfertig liegen ließen. Die vergebene Tormöglichkeit ermutigte Bremen fortan und ließ die Norddeutschen besser ins Spiel kommen. Die nächste Gelegenheit hatte dennoch wieder die SG, die eine Unkonzentriertheit der Werderaner im eigenen Strafraum ungenutzt ließ und das 2:0 verpasste. Röttger legte zu ungenau auf Rühle ab, der nicht mehr an den Ball kam (41.). Nur 60 Sekunden später war es wieder Rühle, der für Gefahr sorgte und abermals das zweite Tor verpasste – freistehend vor SVW-Keeper Duffner vergab der Angreifer aus acht Metern.  Mit einer verdienten Pausenführung ging es dann nach 45 Minuten in die Katakomben. 

Personell unverändert startete die SG in den zweiten Spielabschnitt. Und der Beginn ähnelte dem Spielverlauf in der ersten Halbzeit. Die Bremer erspielten sich zunächst etwas mehr Ballbesitz, doch als erstes gefährlich wurden diesmal die Gäste. Röttgers Flachschuss aus 18 Metern rauschte links am Kasten vorbei (52.). Wenig später endlich die Erlösung – Röttger erzielte mit links das zweite Tor der Partie, nachdem zuvor Tobias Rühle eine aussichtsreiche Möglichkeit nicht nutzen konnte (56.). Werder zeigte sich kurz darauf selbst nochmal gefährlich vor dem Kasten von Chris Gäng, verpasste aber den sofortigen Anschlusstreffer. In der Folge behielten die Aspacher die Kontrolle der Partie und ließen dem BundesligaNachwuchs durch aggressives Pressing zu fast keinem geordneten Spielaufbau kommen. In der 63. Minute brachte Rehm U20-Nationalspieler Max Dittgen für den angeschlagenen Rühle. In der 71. Minute hatte Breier die Vorentscheidung auf den Fuß, doch das entscheidende dritte Tor fiel wenig später. Nach einem schönen Pass in die Schnittstelle der Werder-Hintermannschaft war es der eingewechselte Dittgen, der cool Keeper Duffner umkurvte und zum 3:0 einschob (76.). Und wer glaubte, die Gäste würden jetzt einen Gang zurückschalten, der hatte sich getäuscht. Denn die Mannschaft hatte nun selbst Gefallen an der eigenen Leistung gefunden und spielte weiter konsequent nach vorne. Den Abschluss eines hochverdienten und mehr als überzeugenden Siegs setzte Landeka in der Nachspielzeit – per Freistoß aus knapp 25 Metern erzielte er den letzten Treffer des Tages.  

Die Stimme nach dem Spiel:

Cheftrainer Rüdiger Rehm: „Ein Kompliment an meine Mannschaft. Das war heute eine ganz starke Teamleistung, zu der jeder beigetragen hat. Wir haben Werder nie ins Spiel kommen lassen, aggressiv gegen den Ball gearbeitet und immer wieder mutig nach vorne agiert. Wir werden aber jetzt nicht abheben, sondern das Spiel gerade im Hinblick auf die schwere Begegnung am Dienstag richtig einzuordnen wissen.“   

Das nächste Spiel:

Für die SG Sonnenhof Großaspach geht es bereits am kommenden Dienstag mit der Nachholpartie des 7. Spieltags weiter. In der heimischen mechatronik Arena kommt es zum Duell mit dem Halleschen FC. Anstoß ist um 18.30 Uhr. 

Aufstellung:

SG Sonnenhof Großaspach: Gäng – Schiek, Leist, Schuster R., Kienast (72., Landeka) – Renneke, Schröck, Rizzi, Röttger – Rühle (64. Dittgen), Breier (79., Ngankam)  

Impressionen aus Bremen:

Tai

Der 8. Spieltag: