UEFA U19-Europameisterschaften

vom 11. bis 24.07.2016 in Baden-Württemberg

Portugal gegen Österreich am Mo. 11. Juli und
Deutschland gegen Portugal am Do. 14 Juli
live in der Großaspacher mechatronik Arena

>>> Der SPIELPLAN 2016

Ein Heer von Spähern, Managern und Trainern

Viele Protagonisten der Fußballszene schauen in Aspach vorbei, um einen Blick auf die möglichen Stars der Zukunft zu werfen

Von Steffen Grün - Die Stars der Zukunft auf dem Präsentierteller, die Scouts von Topvereinen und die Schnäppchenjäger kleinerer Klubs auf der Tribüne. Zu dem Duell der U-19-EM zwischen Deutschland und Portugal waren viele Talentsichter nach Aspach gefahren. Dazu Manager und Trainer, DFB-Vertreter und ein TV-Experte, dessen Methode seit der EM in Frankreich in aller Munde ist.

Das Interesse an der Partie der Gruppe A, die Deutschland 3:4 verlor und damit den Einzug ins Halbfinale verpasste, einte die 7250 Zuschauer in der ausverkauften Mechatronik-Arena. Total unterschiedlich waren die Blickwinkel der Besucher: Während die normalen Fans ein gutes Spiel sehen wollten und sieben Tore serviert bekamen, guckten die Protagonisten der Fußballszene auf andere Dinge. Da wären…

...die Scouts, Sportdirektoren und Manager: Einer, den die meisten Fans vor der Wurstbude wohl nicht erkennen würden, gilt als König der Scouts. Von den Medien bekam Michael Reschke Spitznamen wie „Superauge“, „stiller Held“ und „Schattenmann“ des FC Bayern München verpasst, der offizielle Titel lautet Technischer Direktor. Auch in Aspach war der 58-Jährige vor Ort. Es passt aber zu seinem Ruf, dass er den besten Portugiesen dieses Alters längst zum Rekordmeister gelotst hat. Und zwar Renato Sanches, der zunächst mit der U19 die EM in Baden-Württemberg absolvieren sollte, dann aber mit den Stars um Ronaldo in Frankreich den Titel holte. 35 Millionen Euro soll der 18-Jährige gekostet haben – Dimensionen, in denen die anderen im Fautenhau vertretenen Manager, Sportchefs, Späher nicht denken dürfen. Der Spielraum der Klubs, für die Seppo Eichkorn (Schalke), Jonas Boldt (Leverkusen), Rouven Schröder (Mainz), Michael Mutzel (Hoffenheim) oder Uwe Klein (Düsseldorf) arbeiten, ist etwas oder deutlich kleiner. Ganz zu schweigen von der SG Sonnenhof, deren Trainer Oliver Zapel Gefallen an Portugals linkem Flügelflitzer Buta gefunden hatte. „Der hat was“, sagte der 48-Jährige lächelnd und wissend, dass er sich diesen Gedanken sofort wieder aus dem Kopf schlagen kann.

...der DFB-Sportdirektor Hansi Flick: Am Montag nach dem 0:1 der U19 gegen Italien sowie dem 1:1 zwischen Portugal und Österreich war der 51-Jährige in Sachen Halbfinaleinzug bei der Heim-EM noch zuversichtlich. „Wir müssen beide Spiele gewinnen“, wusste der frühere Assistent von Bundestrainer Löw und Weltmeister 2014. Während der Partie gegen Portugal wurde sein Gesicht immer länger, nach dem 3:4 und dem verpassten Halbfinale gab der DFB-Sportdirektor zu: „Wir hatten uns natürlich mehr vorgestellt.“ Nun bleibt nur noch das Minimalziel, nämlich das Ticket für die U-20-WM in Südkorea.

...der aktuelle Löw-Assistent Marcus Sorg, der bis März 2016 die deutsche U19 trainierte: „Die Jungs haben alles reingeworfen, wie im ersten Spiel auch“, tröstete der 50-Jährige seine Ex-Schützlinge: „Die Portugiesen haben den Raum, den sie vor dem Tor hatten, und ihre Chancen besser genutzt.“ Der Druck bei der Heim- EM sei natürlich größer, „aber das ist ein wichtiger Erfahrungswert für die Spieler, das ist das, was wir auch wollen“. Um Erkenntnisse fürs A-Nationalteam sei es ihm heute nicht gegangen, so Sorg, er sei einfach enttäuscht: „Ich habe heute nur mit den Jungs mitgefiebert, sonst gar nichts.“

...der Chefausbilder der deutschen Trainer, Frank Wormuth: In der Pause machte sich der 55-Jährige minutenlang Notizen. Kein Wunder, war er doch mit dem ganzen aktuellen DFB-Fußballlehrer-Lehrgang in der Arena. „Jeweils drei Trainer beobachten ein Team jeweils zweimal, so decken wir alle acht Mannschaften der U-19-EM ab“, erklärt Wormuth: „Das Thema lautet Spielanalyse und Spieleranalyse.“ Zudem schaue er auch als U-20-Nationaltrainer genau hin, „weil die Jungs des Jahrgangs 1997 nächstes Jahr zu mir hochrutschen“.

...der Geschäftsführer der SG Sonnenhof Großaspach, Thomas Deters: Für ihn war’s „ein absolut gelungenes Ereignis für alle Beteiligten, vom Ergebnis abgesehen“. Das konnte höchstens der neutralen Uefa egal sein, für den DFB, den WFV und alle deutschen Fans war es eine Enttäuschung. Zu den Siegern gehörten für Deters auch die SG Sonnenhof und die Gemeinde, denn „die Uefa war begeistert und hat angedeutet, gerne wieder ein Spiel in Aspach austragen zu wollen“. Daran änderten die beiden Platzstürmer nichts, die den isländischen Schlachtruf anstimmten, rasch wieder in ihren Block flüchteten und sich unerkannt aus dem Staub machen wollten. Trotz Perücken- und T-Shirt-Tausch wurden die 14- und 15-Jährigen gestellt und ihre Personalien aufgenommen, so Deters: „Es war ein Jugendstreich, aber sie müssen mit den Konsequenzen leben.“ Über die entscheidet der DFB, im Raum stehen wohl ein Bußgeld oder ein Stadionverbot. Aus Veranstaltersicht darf so etwas „nicht vorkommen, aber da steckt man leider nicht drin“. Auch beim Spiel in Stuttgart am Montag gab es einen solchen Vorfall.

Gesichtet wurden in der ausverkauften Mechatronik-Arena im Fautenhau auch noch vereinslose Trainer wie der Ex-Aspacher Markus Gisdol, Frank Kramer und Marco Kurz, Ex-HSV-Sportdirektor Peter Knäbel oder DFB-U-15-Coach Michael Feichtenbeiner. Und Stefan Reinartz, Stichwort Packing: Der Erfinder der neuen Analyse-Methode, die bei der EM in Frankreich einem breiten Publikum bekannt wurde, war als Interviewpartner in der Eurosport-Live-Übertragung gefragt.

Quelle: Backnanger Kreiszeitung am 15. Juli 2016


U19-EM: Trotz dreier Ochs-Toren verloren

Stimmung gut, Stadion voll, Punkte weg

Das Stadion voll, die Stimmung toll und trotzdem enttäuschte deutsche Gastgebern. Die verloren gestern Abend im Aspacher Fautenhau zu Recht mit 3:4 gegen Portugal. Damit steht fest, dass das Halbfinale der U-19-Europameisterschaft ohne den DFB-Nachwuchs stattfindet. Der hatte zwar gut begonnen, war aber in der Defensive zu schwach.

Von Uwe Flegel - Trainer Guido Streichsbier war enttäuscht. Nach zwei von drei Gruppenspielen ist klar, dass es nichts wird mit dem Titelgewinn im eigenen Land. Erst zum Auftakt das unglückliche 0:1 gegen Italien und nun ein verdientes 3:4 gegen Portugal. Im dritten Gruppenspiel geht es am Sonntag gegen Österreich (Reutlingen, 19.30 Uhr) nur noch darum, mit einem Sieg wenigstens Rang drei zu sichern. Der berechtigt zum Spiel um Platz fünf, der wiederum die Fahrkarte zur Weltmeisterschaft nach Südkorea wäre.

Unter das Motto aufgehende Sterne hat Ausrichter Deutschland das Stelldichein der Jungstars gestellt. Gestrahlt haben in Großaspach aber weniger die Hausherren. Die hatten mit dem dreifachen Torschützen Phillipp Ochs (TSG Hoffenheim) und Mittelfeldmann Benjamin Henrichs (Bayer Leverkusen) durchaus auffällige Akteure, richtig gut war in der munteren und torreichen Partie aber der Nachwuchs aus Lissabon und Porto. Fast wirkte es, als träfe biedere Arbeit auf feine Handwerkskunst.

Dabei hatte die deutsche Elf gut begonnen und führte dank eines schönen Treffers von Ochs bereits nach 12 Minuten mit 1:0. Doch nach und nach wurden die Gäste, die sich zum Auftakt in Großaspach von Österreich 1:1 getrennt hatten, stärker. Das hätte Portugal vielleicht nichts genutzt, wenn der 25-Meter-Hammer von Ochs in der 33. Minute im Tor gelandet wäre. Er knallte aber ans Lattenkreuz und auf der anderen Seite fiel kurz darauf der Ausgleich. Einem bereits abgewehrten Ball gingen die DFB-Talente nicht richtig hinterher und Asuman Ankrah zirkelte den Ball aus 16 Metern zum 1:1 in den oberen Winkel (37.)

„Wir haben den Jungs in der Halbzeit gesagt, dass es keinen Grund gibt, hektisch zu werden“, hatte Streichsbier nach der Partie Mühe, eine Erklärung für das zu finden, was sich nach der Pause ereignete. Denn nur drei Minuten nach der Wiederbeginn traf Goncalo Rodrigues zum 2:1 für Portugal. „Zu passiv“, beurteilte Streichsbier das Verhalten seiner Elf. Die hielt noch dagegen. Zwar hatten die Gastgeber hinten bei fast jedem portugiesischen Schnellangriff Probleme, aber in der Offensive war Deutschland gefährlich. Erst recht, als Diogo Dalot in der 67. Minute den eingewechselten Cedric Teuchert zu Fall brachte. Ochs verwandelte zum 2:2. Die Fans jubelten.

Die Zuversicht war rasch verflogen. Die flinken Gäste zeigten immer wieder die Schwächen der Defensive um Kapitän Benedikt Gimber auf. Vom Wiederanpfiff weg lief Buta auf und davon. Erst Torhüter Dominik Reichmann (Borussia Dortmund) stoppte ihn, um nur 60 Sekunden später den Ball doch das dritte Mal aus dem Netz zu holen. Wieder stand Buta allein vor Reichmann, der die Kugel erneut abwehrte. Allerdings schaltete Alexandro Silva am schnellsten und traf zum 3:2. Fürs 4:2 und damit die Vorentscheidung sorgte Buta kurz danach selbst (73.)

Spannend wurde es erst wieder in der Nachspielzeit. Portugals Francisco Ferreira zupfte Phil Neumann am Strafraumrand am Trikot, es gab den zweiten Elfmeter für Deutschland. Erneut trat Ochs an und traf mit seinem bereits dritten Treffer fürs schmeichelhafte 3:4.

Quelle: Backnanger Kreiszeitung am 15. Juli 2016

 


Matchday #2: Portugals U19 fordert in Aspach den deutschen Nachwuchs

Deutschland im ausverkauften Aspacher Stadion unter Zugzwang

In Großaspach geht es für die deutschen U19-Fußballer heute schon um alles. Nach dem unglücklichen 0:1 zum EM-Auftakt gegen Italien müssen die Talente gegen Portugal (19.30 Uhr, live auf Eurosport) wohl siegen, um die Chancen auf den Halbfinaleinzug zu wahren. Ein Remis könnte zu wenig sein. Die mechatronik Arena ist mit 7500 Zuschauern ausverkauft.

Von Steffen Grün - Es scheint die neue deutsche Spezialdisziplin zu sein, Handelfmeter zu verursachen und sich damit das Leben selbst unnötig schwer zu machen oder sogar Niederlagen einzuleiten. Frag nach bei Jérôme Boateng, frag nach bei Bastian Schweinsteiger, frag nach bei Gino Fechner. Anders als die zwei Stars bei der EM in Frankreich, die mit ihren Händen in der Luft herumfuchtelten, hatte der 18-jährige Mittelfeldspieler von RB Leipzig den Arm allerdings angelegt, als er sich in die Schussbahn des Balles warf. „Ich hätte den Elfmeter nicht gegeben“, schimpfte Fechner. Für die sonst fast chancenlosen Italiener verwandelte Federico Dimarco eiskalt, der Spielverlauf war mit der 0:1-Pleite auf den Kopf gestellt.

Sehr ärgerlich für den deutschen Nachwuchs, der ähnlich wie die Jungs von Joachim Löw eklatante Abschlussschwächen offenbarte und sich für 25:2 Torschüsse oder 12:1 Ecken gar nichts kaufen konnte. Dem leichtfertig verspielten Sieg nachzutrauern, bringt aber nichts, auch der Trainer richtet den Blick längst nach vorne auf die heutige Partie in Großaspach. „Wir haben gegen Italien schon viel Positives gesehen und müssen nicht bei null anfangen“, betont Guido Streichsbier, der den neuen Löw-Assistenten Marcus Sorg erst vor vier Monaten ablöste: „Der Fokus liegt nun auf ein paar Feinheiten in der Defensive und der Schnelligkeit in der Offensive.“

Ähnlich sieht es Innenverteidiger Lukas Boeder von Bayer Leverkusen. „Wir müssen ja nicht unser gesamtes Spiel umstellen“, sagt der 19-Jährige: „Es reicht, wenn wir keine Konter zulassen und vorne noch effektiver sind.“ Nötig wäre das zweifellos, wenn die deutsche U19 bei der Heim-EM in zehn Stadien im Ländle nicht frühzeitig die Segel streichen, sondern weiterhin vom dritten Titel nach 2008 und 2014 träumen will. Weil in den zwei Vierer-Gruppen nur die ersten zwei Teams ins Halbfinale vorstoßen und der Gastgeber als einzige Auswahl in Gruppe A noch keinen Punkt hat, „müssen wir die zwei verbleibenden Spiele gewinnen“, stellte Hansi Flick bereits direkt nach dem 1:1 zwischen den Gruppenrivalen Portugal und Österreich am Montag im Fautenhau fest. Es sei das klare Ziel, sich für die Runde der letzten vier zu qualifizieren, fügte der DFB-Sportdirektor hinzu, „das ist immer noch drin“. Ein erster Schritt wäre ein Dreier gegen Portugal, den Rest müsste man am Sonntag (19.30 Uhr) in Reutlingen gegen Österreich erledigen. Verpasst Deutschland das Halbfinale, verbliebe ein Minimalziel – Rang drei in der Vorrunde. Dieser würde ein Entscheidungsspiel gegen den Dritten der Gruppe B (Frankreich, Kroatien, England oder die Niederlande) um die Qualifikation für die U-20-Weltmeisterschaft 2017 bedeuten.

Den Weltrekord bei einem U-19-Länderspiel von 54689 Zuschauern beim Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Italien am Montag in der Mercedes-Benz-Arena in Stuttgart wird Aspach heute natürlich nicht knacken, aber auch die mechatronik Arena ist längst ausverkauft. In diesem Fall bedeutet das 7500 und nicht 10000 Zuschauer – warum, erläutert Thomas Deters. „Weil es fast keine Nachfrage nach Stehplätzen gab, haben wir 95 Prozent der Steh- in Sitzplätze umgewandelt.“ Damit reduziert sich die Kapazität, aber das ausverkaufte Stadion verspricht eine tolle Stimmung. Im Nachhinein sei das Spiel zwischen Portugal und Österreich so etwas wie die Generalprobe gewesen, sagt Deters und freut sich über „positive Reaktionen der Uefa, es ist in allen Bereichen gut gelaufen“. Die heutige Partie ist noch einmal eine andere Hausnummer, trotzdem will sich Großaspach für weitere internationale Begegnungen empfehlen.

Quelle: Backnanger Kreiszeitung am 14. Juli 2016


Portugal und Österreich teilen die Punkte

Wandelt Portugals U19 auf den Spuren der A-Nationalmannschaft? Cristiano Ronaldo und Co. kamen bei der EM in Frankreich mit drei Unentschieden ins Achtelfinale und holten am Ende den Titel, gestern Abend starteten auch die Stars der Zukunft mit einem Remis in ihre Europameisterschaft. In Großaspach sprang gegen Österreich ein 1:1 heraus.

Von Steffen Grün - Länderspiele von U-Nationalteams waren in der mechatronik Arena bereits über die Bühne gegangen, nun hat die Heimspielstätte des Drittligisten Großaspach auch ihre Feuertaufe bei einem großen internationalen Turnier bestanden. Zwar kamen offensichtlich längst nicht alle der offiziell 2158 Ticket-Inhaber tatsächlich ins Stadion, trotzdem zeigte sich Thomas Deters zufrieden. „Alles ist sehr entspannt“, sagte der Geschäftsführer der SG Sonnenhof schon nach rund einer Stunde: „Auch der Delegierte der Uefa meinte, es gebe kaum noch etwas zu verbessern.“ Seinen Anteil an dem reibungslosen Ablauf hatte der bewährte Mann am Mikro: Tankred Volkmer.

Erst zehn Minuten waren absolviert, als der SG-Stadionsprecher das erste Tor verkünden durfte. Es war das 1:0 für Österreich durch Arnel Jakupovic (FC Middlesbrough), der nach einem Pfostentreffer von Xaver Schlager (FC Liefering) stand, wo ein Stürmer stehen muss. Er schoss aus sieben Metern ein. Für Portugal traf Francisco Ferreira (Benfica Lissabon) in der 16. Minute das Außennetz, doch die gefährliche Aktion änderte nichts daran, dass der Nachwuchs des neuen Europameisters vor dem Wechsel ziemlich enttäuschte. „Die Österreicher haben hervorragend gespielt und den Portugiesen den Schneid abgekauft, die 1:0-Pausenführung war mehr als verdient“, stellte der DFB-Sportdirektor Hansi Flick nach dem Schlusspfiff fest.

Auch im zweiten Abschnitt blieben die Fußballer aus der Alpenrepublik zunächst am Drücker. Maximilian Wöber von Rapid Wien scheiterte an der Latte, den Nachschuss von Sandi Lovric von Sturm Graz kratzte ein Portugiese von der Linie (51.). Umso überraschender stand es 120 Sekunden später plötzlich 1:1. Mehrmals schien es so, als würde Pedro Empis von Sporting Lissabon vom Ball getrennt oder an einem Rivalen hängen bleiben, doch er wurstelte sich durch und schloss eiskalt ab.

„Bis zum Ausgleich sah es für Portugal nicht gut aus, danach haben sich die Verhältnisse geändert“, erkannte Großaspachs Trainer Oliver Zapel. Tatsächlich wurden die Kicker von der Iberischen Halbinsel aktiver und mutiger und vergaben in der Folgezeit weitere Möglichkeiten. Es dauerte eine Weile, bis sich Österreich wieder berappelte, doch für Hansi Flick war’s am Ende trotzdem eher „ein glückliches 1:1 für Portugal“. Überraschend sah es Österreichs Coach Rupert Marko anders. Er sprach von einem „gerechten Remis, wir haben gegen eine unglaublich talentierte Mannschaft gespielt. Die Freude über die Leistung, die meine Mannschaft geboten hat, überwiegt“. Kollege Emilio Peixe attestierte seinem Team „in der ersten Halbzeit Startschwierigkeiten, in der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht“.

Weil Deutschland mit einer unglücklichen 0:1-Niederlage gegen Italien in die EM gestartet ist und als einziges Team der Gruppe A mit null Punkten dasteht, weiß Flick, was nun gefordert ist: „Wir müssen beide Spiele gewinnen.“ Am Donnerstag (19.30 Uhr) geht es in der ausverkauften Arena in Großaspach gegen Portugal.

15 Abonnenten der BKZ sind live im Stadion dabei

Gewinnspiel: Karten fürs Spiel bei der EM der U-19-Fußballer vergeben

(hes). Groß war die Nachfrage bei der Verlosung von Eintrittskarten fürs zweite Gruppenspiel der deutschen Fußballer bei der U-19-EM, das am Donnerstag, 14. Juli, um 19.30 Uhr in der Arena in Großaspach beginnt. Als offizieller Medienpartner der U-19-EM haben wir das Verlosungskontingent erhöht. Somit gab insgesamt 30 Tickets zu gewinnen. Jeweils zwei Eintrittskarten gehen an folgende BKZ-Abonnenten: Alfred Kübler, Heiner Schif (beide Aspach), Wolfgang Fichtner (Auenwald), Dieter Ulmer, Walter Ellinger, Ellen Maisch, Bernhilde Abele, Reinhold Groll, Heiderose Hamann, Thomas Kristen, Dieter Pollmann (alle Backnang), Georg Rokos (Großerlach), Adolf Nickel (Kirchberg an der Murr), Matthias Kircher (Spiegelberg) und Gerhard Löhlein (Weissach im Tal). Die Karten können ab sofort in der BKZ-Geschäftsstelle (Postgasse 7, Backnang) abgeholt werden. Dabei sollten sich die Gewinner allerdings ausweisen können.

Quelle: Backnanger Kreiszeitung am 12. Juli 2017


U19-EM auch in Aspach: Highlights für die ganze Region

Großaspach ist gerüstet für die U19-EM

Die Europameisterschaft der U-19-Fußballer startet heute. Während um 12 Uhr Gastgeber Deutschland und Italien in Stuttgart das Eröffnungsspiel bestreiten werden, beginnt um 19 Uhr die andere Begegnung der Gruppe A. In der Arena in Großaspach stehen sich Portugal und Österreich gegenüber.

Von Heiko Schmidt - „Wir sind gut vorbereitet auf die U-19-EM“, sagt Thomas Deters, Geschäftsführer der SG Sonnenhof Großaspach. Dem Stadion im Fautenhau wurde in den vergangenen Tagen das Uefa-Design verpasst. Eine Uefa-Delegation war vor Ort und hat alles überprüft. Nahezu alle Stehplätze wurden in Sitzplätze umgewandelt. „Damit passen über 7000 Zuschauer in die Arena“, teilt Deters mit.

Die Großaspacher sind also gerüstet für die beiden Begegnungen, die bei der U-19-EM im Fautenhau ausgetragen werden. Die erste Partie findet heute statt. Um 19 Uhr trifft der Nachwuchs aus Portugal auf Österreich. Am Donnerstag um 19.30 Uhr wird die zweite Gruppenpartie von Gastgeber Deutschland gegen Portugal in Großaspach angepfiffen. „Wir freuen uns auf diese beiden Spiele. Das sind zwei Highlights für die ganze Region“, sagt Deters.

Klar ist auch, dass die heutige Begegnung zwischen Portugal und Österreich wohl nicht ausverkauft sein wird. „2500 Eintrittskarten gingen bislang im Vorverkauf weg“, macht Deters klar. Kurzentschlossene können also ohne Probleme noch den Weg ins Stadion antreten, um sich die Talente von morgen anzuschauen. Hingegen steht seit geraumer Zeit fest, dass das Spiel am Donnerstag zwischen Deutschland und Portugal ausverkauft sein wird. Wer kein Ticket ergattern konnte, der hat jedoch die Möglichkeit, sich die Partie im Fernsehen anzuschauen. Eurosport wird dann live aus Großaspach übertragen.

Quelle: Backnanger Kreiszeitung am 11. Juli 2016

 


Zwölf von 16 EM-Spielen live bei Eurosport

Auf dem Rasen warten die U19-Nationalmannschaften von Deutschland und Italien auf den Anpfiff, in der Arena Stuttgart jubeln bereits mehr als 50.000 Zuschauer und freuen sich auf die aufgehenden Sterne. Wenn am kommenden Montag (ab 12 Uhr) die U19-Europameisterschaft beginnt, wird es eine tolle Kulisse geben, das Stadion ist bereits ausverkauft. Bis zum 24. Juli findet die Endrunde in Baden-Württemberg statt. Alle Fans und Zuschauer können die Partien nicht nur live im Stadion verfolgen, sondern auch am Bildschirm.

Eurosport wird insgesamt zwölf von 16 Begegnungen live im TV übertragen. Damit werden drei Viertel aller EM-Spiele im Fernsehen zu sehen sein, darunter die Auftritte der deutschen U19 von DFB-Trainer Guido Streichsbier sowie die beiden Halbfinals und das Endspiel. DFB.de liefert einen Überblick, welche Begegnungen live bei Eurosport übertragen werden.

Die EM-Sendezeiten bei Eurosport

11. Juli (12 Uhr): Deutschland gegen Italien, live aus Stuttgart bei Eurosport 1
12. Juli (12 Uhr): Kroatien gegen Niederlande, live aus Ulm bei Eurosport 2
12. Juli (19.30 Uhr): Frankreich gegen England, live aus Heidenheim bei Eurosport 1
14. Juli (19.30 Uhr): Deutschland gegen Portugal, live aus Großaspach bei Eurosport 1
15. Juli (19.30 Uhr): Kroatien gegen Frankreich, live aus Aalen bei Eurosport 1
17. Juli (19.30 Uhr): Deutschland gegen Österreich, live aus Stuttgart bei Eurosport 1
18. Juli (12 Uhr): England gegen Kroatien, live aus Heidenheim bei Eurosport 2
18. Juli (12 Uhr): Niederlande gegen Frankreich, live aus Aalen bei Eurosport 1
21. Juli (12 Uhr): Halbfinale, live aus Mannheim bei Eurosport 1
21. Juli (17 Uhr): Playoff-Spiel oder Halbfinale, live aus Sandhausen oder Mannheim bei Eurosport 2
21. Juli (19 Uhr): Playoff-Spiel oder Halbfinale, live aus Sandhausen oder Mannheim bei Eurosport 1
24. Juli (20.30 Uhr): Finale, live aus Sinsheim bei Eurosport 1

Über das DFB-Ticketportal können zudem noch Eintrittskarten für die Partien der U 19-EURO bestellt werden. Sie sind ab zwei Euro erhältlich. Das Eröffnungsspiel am 11. Juli, die Begegnung zwischen Deutschland und Portugal in Großaspach am 14. Juli (ab 19.30 Uhr) sowie das Finale am 24. Juli (ab 20.30 Uhr) sind bereits ausverkauft. [rz]

Quelle: dfb.de am 6. Juli 2016


EM-Gruppenspiel gegen Portugal in Großaspach ausverkauft

Das zweite deutsche Gruppenspiel bei der U19-Europameisterschaft in Großaspach ist ausverkauft. Damit werden mehr als 10.000 Fans das Team von DFB-Trainer Guido Streichsbier gegen Portugal anfeuern. In der vergangenen Woche wurden bereits die letzten Tickets für die Eröffnungspartie Deutschland gegen Italien am 11. Juli (ab 12 Uhr) in Stuttgart und das Finale in Sinsheim am 24. Juli verkauft.

Für alle weiteren EM-Begegnungen können übers DFB-Ticketportal noch Eintrittskarten bestellt werden. ... [dfb]

Quelle: dfb.de am 14. Juni 2016


DFB-Team gegen Italien, Portugal und Österreich

Der nächste Meilenstein ist passiert, die von ZDF-Journalistin Anna Kraft moderierte Gruppenauslosung der U19-EM-Endrunde in Deutschland (11. bis 24. Juli) vorbei. Die Kugeln sind gezogen, die Gruppengegner der DFB-Junioren stehen fest. In der Mercedes-Benz Arena in Stuttgart hat U21-Trainer Horst Hrubesch im Beisein des 1. DFB-Vizepräsidenten Dr. Rainer Koch dem Team von Coach Guido Streichsbier Italien, Portugal und Österreich in Gruppe 1 zugelost.

Zunächst geht es für das deutsche Team am 11. Juli in Stuttgart gegen Italien, dann steht die Partie gegen Portugal am 14. Juli in Großaspach an. Zum Gruppenabschluss spielt der DFB-Nachwuchs am 17. Juli in Reutlingen gegen den Nachbarn Österreich. In Gruppe 2 treffen Kroatien, Niederlande, Frankreich und, England aufeinander.

Die beiden erstplatzierten Mannschaften der zwei Gruppen qualifizieren sich für das Halbfinale, das am 21. Juli ausgetragen wird. Am selben Tag wird auch das Play-off-Spiel zur U20-WM zwischen den zwei Drittplatzierten der Gruppenphase ausgetragen - die Weltmeisterschaft findet im nächsten Jahr vom 20. Mai bis 11. Juni in Südkorea statt. Das EM-Finale steigt am 24. Juli in der Arena Sinsheim, wo 25.641 Fans live mitfiebern können. Spielen werden die aufgehenden Sterne aus acht Nationen außerdem noch in Aalen, Heidenheim, Ulm, Sandhausen und Mannheim.

Deutsche U19 bislang dreimal Europameister

Aktueller Titelverteidiger ist Spanien, das sich diesmal allerdings nicht für die EM qualifiziert hat. Von den letztjährigen Halbfinalisten ist einzig Frankreich mit dabei, auch Finalist Russland und Ex-Gastgeber Griechenland sind in Baden-Württemberg nicht am Start. Deutschland feierte bislang drei Titel in dieser Altersklasse. Zuletzt 2014, als in Ungarn der dritte Triumph nach 1981 und 2008 gefeiert wurde.

>>> Der SPIELPLAN 2016

Quelle: dfb.de am 12. April 2016


Foto & Grafik: www.dfb.de/u19-euro

Vorverkauf für U19-EM in Baden-Württemberg

[rz] Die größten Talente, die Stars von morgen, die aufgehenden Sterne - sie alle sind zu Gast in Baden-Württemberg. Das Bundesland ist vom 11. bis 24. Juli der Austragungsort für die U19-Europameisterschaft 2016. Jetzt können sich alle Fans ihre Tickets für die EURO sichern, denn der offizielle Vorverkauf hat begonnen. Übers [DFB-Ticketportal] sind Karten zwischen zwei (Gruppentickets) und zehn Euro (Halbfinale) erhältlich.

"Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, mit dem Start des Ticketvorverkaufs ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur U19-EURO erreicht", sagt Hansi Flick. Der DFB-Sportdirektor engagiert sich gleichzeitig als Turnierbotschafter: "Die Fans haben die Möglichkeit, die aufgehenden Sterne des europäischen Spitzenfußballs live zu erleben. Ich bin sicher, dass wir während der U 19-EM eine hervorragende Kulisse haben werden."

Sorg: "EM im eigenen Land ist etwas ganz Besonderes"

Die Gruppenspiele werden in Stuttgart, Großaspach, Reutlingen, Heidenheim, Ulm und Aalen absolviert. Die K.O.-Phase mit Spiel um Platz fünf, den Halbfinals und dem Endspiel findet in Mannheim, Sandhausen und Sinsheim statt. Für diese Partien können ab sofort im [DFB-Ticketshop] Eintrittskarten bestellt werden. Einzige Ausnahme: Die Tickets fürs Endspiel am 24. Juli in Sinsheim sind erst ab dem 15. Februar erhältlich.

Die deutsche U19-Nationalmannschaft eröffnet das Turnier am 11. Juli in der Arena Stuttgart, tritt am 14. Juli in Großaspach an und bestreitet ihr drittes Gruppenduell am 17. Juli in Reutlingen. Die genauen Anstoßzeiten werden nach der Endrundenauslosung in Stuttgart am 12. April festgelegt.

"Eine Europameisterschaft im eigenen Land ist etwas ganz Besonderes", sagt Marcus Sorg. Der Trainer der deutschen U19 setzt auch auf den Heimvorteil: "Wir wollen die Atmosphäre nutzen und uns davon beflügeln lassen. Wir freuen uns sehr, in diesen fantastischen Stadien in Baden-Württemberg auflaufen zu dürfen."

Drewitz: "DFB wird für hervorragende Rahmenbedingungen sorgen"

Und der für Jugendfußball zuständige DFB-Vizepräsident Dr. Hans-Dieter Drewitz sagt: "Bei einer U19-Europameisterschaft werden wir Spieler erleben, die ein paar Jahre später bei den europäischen Spitzenklubs für Furore sorgen werden. Ich erwarte spannende Spiele, eine hohe Intensität und viel Dynamik. Der DFB wird zusammen mit den Landesverbänden, Vereinen, Städten und Partnern für hervorragende Rahmenbedingungen sorgen."

Für jede Partie ist ein Gruppenticket für Vereine und Schulen (Jugendsammelbestellungen ab zehn Personen) jeweils für zwei Euro pro Person erhältlich. Die Einzelkarten der Gruppenspiele kosten zwischen vier und neun Euro, die Tickets für eine Playoff-/Halbfinalbegegnung zwischen sechs und zehn Euro.

Weitere Infos auch abrufbar unter www.dfb.de/u19-euro

Quelle: dfb.de am 3. Februar 2016


Die Qualifikation

  • Gruppe 1 (24.-29. März):
    Spanien (TV)*, England, Griechenland, Georgien
  • Gruppe 2 (25.-30. März):
    Schweiz, Israel, Türkei, Italien*
  • Gruppe 3 (24.-29. März):
    Tschechische Republik, Österreich*, Rumänien, Slowakei
  • Gruppe 4 (24.-29. März):
    Niederlande*, Polen, Ukraine, Nordirland
  • Gruppe 5 (23.-28. März):
    Belgien, Kroatien*, Schottland, Bulgarien
  • Gruppe 6 (24.-29. März):
    Portugal*, Slowenien, Schweden, Russland
  • Gruppe 7 (24.-29. März):
    Frankreich, Serbien*, Montenegro, Dänemark

* Gastgeber

  • Aus jedem der vier Töpfe wurde eine Mannschaft in eine der sieben Gruppen gelost, anschließend wurde der Gastgeber der Mini-Turniere bestimmt, die bis zum 27. Mai beendet werden müssen.
  • Die sieben Gruppensieger bestreiten mit Gastgeber Deutschland die Endrunde vom 11. bis 24. Juli.

Quelle: www.uefa.com am 3. Dezember 2015

Vorläufiger Spielplan